• Notunterkünfte (Foto: Help)
  • Der anhaltende Monsunregen überschwemmt die Flüchtlingslager (Foto: Help)

Bangladesch: Nothilfe für vertriebene Rohingya-Familien

Katastrophen

Über ein halbe Million Menschen der Rohingya-Minderheit sind Ende August aus Myanmar (Burma) ins benachbarte Bangladesch geflohen. Dort leben sie in überfüllten Flüchtlingslagern. Durch den anhaltenden Monsun sind die Lebensbedingungen der Menschen dramatisch. Gemeinsam mit unserem Partner Help sorgt NAK-karitativ für die Verteilung von Hilfsgütern und ergänzt so die Maßnahmen des WFP (UN World Food Programme).

Die geflüchteten Rohingya – eine ethnische Minderheit – lebten in Myanmar überwiegend an der Grenze zu Bangladesch. Sie werden seit Jahren verfolgt, leiden unter Diskriminierung und massiver Gewalt. Bereits 2015 flüchteten viele von ihnen, teilweise mit Booten von Myanmar nach Thailand, Malaysia und Indonesien.

In diesem Jahr kam es erneut zu einem hohen Fluchtaufkommen. Diesmal führte der Weg ins benachbarte Bangladesch. Täglich kommen bis zu 20.000 Menschen über die Grenze. Sie werden in ohnehin überfüllten Camps untergebracht. Der nicht endende Monsun macht die humanitäre Katastrohe noch schwerwiegender. Den Menschen fehlt es an sauberem Wasser, Sanitäranlagen (Latrinen), Nahrungsmitteln und Hygieneartikeln.

Gemeinsam mit der Partnerorganisation Help, versorgt NAK-karitativ etwa 1.000 Familien mit Moskitonetzen, Kleidung und Hygieneartikel. Die Menschen sollen so vor Cholera und Malaria geschützt werden.

Projektnummer: 2017-016
Projekt-Kennwort: Nothilfe Bangladesch

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