• Auszubildende
  • Ausbildungsunterricht

Burkina Faso: Ausbildung für junge Frauen

Ernährung

Die Bevölkerungsstruktur in Burkina Faso zeichnet sich durch einen hohen Anteil junger Menschen aus. Wie in vielen Entwicklungsländern stehen die Heranwachsenden vor der Herausforderung eine Ausbildungs- oder Arbeitsstelle zu finden. Ausbildungsplätze sind knapp und für einige Berufe muss obendrein noch bezahlt werden. Mit einem Ausbildungsprogramm befähigt NAK-karitativ junge Frauen dazu, ihr Leben selbstbestimmt zu führen.

Frauen in Männerberufen

Die Berufswahl ist traditionell für Frauen viel begrenzter als für Männer. Mädchen, die sich nicht für die herkömmlichen Frauenberufe entscheiden, stoßen auf Vorurteile, sowohl während der Ausbildung als auch zum Zeitpunkt ihrer Arbeitssuche. Sie bewältigen viele Hindernisse, wie fehlende Ermutigung durch die Familie oder Schwierigkeiten bei der Anpassung an die Arbeitsbedingungen.

Die gemeinnützige Organisation „ATTous Yennenga“ betreibt das „Centre Féminin d’initiation et d’Apprentissage aux Métiers“ (CIFAM) in Ouagadougou, ein Ausbildungszentrum für Frauen im handwerklichen Bereich. Junge Frauen werden dort in den „Männerberufen“ (Auto-)Elektroniker, Karosseriebauer, Motorradmechaniker und Schneider ausgebildet. NAK-karitativ kooperiert bereits seit 2013 mit dem Zentrum und unterstützt das Ausbildungsangebot. Gemeinsam werden nun Vertriebsmaßnahmen umgesetzt, durch die das Zentrum in Zukunft unabhängig von externer Hilfe bestehen und wirtschaftlich schwach gestellten Frauen eine Perspektive geben kann.

30 junge Frauen werden ausgebildet

Das Zentrum wird von NAK-karitativ dabei unterstützt, mit Hilfe der Auszubildenden wettbewerbsfähige Produkte herzustellen. Dazu werden die Rohmaterialien beschafft und die notwendige Ausbildungsgebühr für 30 junge Frauen bezahlt. Das Programm startet mit 15 Frauen, deren Ausbildung über die gesamten drei Jahre hinweg finanziert wird. Der nach einem weiteren Jahr startende Ausbildungsgang von nochmals 15 Mädchen wird dann noch für zwei Jahre von NAK-karitativ unterstützt. Im dritten Jahr sollen die notwendigen Schulgelder über den Verkauf von Schneidereiprodukten erwirtschaftet werden können. Darüber hinaus wird der Ausbildungsaal saniert und neue Nähmaschinen beschafft.

Langfristige Ausbildungsmöglichkeiten

Das Team des Ausbildungszentrums wird dazu befähigt, die Verwaltungskosten durch Verkaufseinnahmen der Schneidereiprodukte und Einnahmen aus der PKW-Reparatur zu generieren. So wird es möglich den Betrieb des Ausbildungszentrums zu sichern und junge Frauen aus armen Verhältnissen bestmöglich zu fördern und Ihnen eine Perspektive für ein selbstbestimmtes Leben zu geben.

Projektnummer: 2017-006
Projekt-Kennwort: Ausbildung Frauen

Downloads

Spenden Sie jetzt für dieses Projekt

  • 1
    Spende
  • 2
    Ihre Daten
  • 3
    Zahlart
  • 4
    Ihre SEPA-Daten
  • 5
    Überblick

Mit 1.500 Euro ermöglichen Sie die Sanierung des Ausbildungsraums.

Mit 450 Euro ermöglichen Sie einer Frau die vollständige Ausbildung zur Schneiderin.

Mit 115 Euro finanzieren Sie eine Nähmaschine.

DZI-Siegel

Ihre Spende kommt an!

NAK-karitativ e.V. trägt seit 2005 das Spendensiegel des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen). Dieses Gütezeichen bescheinigt den transparenten und verantwortungsvollen Umgang mit Spendenmitteln.

ÄHNLICHE PROJEKTE

Die Bevölkerungsstruktur in Burkina Faso zeichnet sich durch einen hohen Anteil junger Menschen aus. Wie in vielen Entwicklungsländern stehen die Heranwachsenden vor der Herausforderung...
weiterlesen
Ein Zinssatz von 40-60 Prozent für Kredite. Mit diesen Wucherpreisen werden Bauern und Kleinhänd-ler in Malawi konfrontiert. Landwirtschaftliche Aktivitäten können ohne die finanzielle...
weiterlesen
Subsistenzlandwirtschaft ist in ruralen Regionen von Burkina Faso noch immer Haupteinkommens-quelle. Die Abhängigkeit von der Regenzeit erschwert den Kleinfarmern eine kontinuierliche...
weiterlesen
Subsistenzwirtschaft in Entwicklungsländern ist ein hartes Geschäft. Die Bedingungen in ländlichen Regionen lassen eine Ernährungs- und Existenzsicherung für Kleinfarmerfamilien kaum...
weiterlesen
Die Hauptstädte der Balkanstaaten wirken fortschrittlich. Zu sehen sind moderne Hochhäuser, Menschen, die in Cafés und Restaurants sitzen, große Supermärkte, zahlreiche Banken und...
weiterlesen
Der Verkauf von Milch könnte für Milchviehhalter in der Sahelzone ein lukratives Geschäft sein, doch fehlt es an Kühl- und Transportmöglichkeiten in den ländlichen Gebieten. Während das...
weiterlesen
Die Marktstände in Niamey, der Hauptstadt des Niger, quellen über von Keksen, Milchpulver und Grießmischungen. Allesamt importierte Nahrungsmittel. Gleichzeitig haben lokale Kleinbauern...
weiterlesen
Paramaribo, die Hauptstadt Surinams, leidet unter eine Überbevölkerung. Mittellose Menschen werden an den Rand der Stadt gedrängt. Notdürftig errichten sie sich kleine Hütten und leben...
weiterlesen
Immer wieder kommt es in der armenischen Region Tawusch zu kriegerischen Auseinandersetzun-gen und Angriffen von Scharfschützen. Tawusch befindet sich im Nordosten Armeniens an der...
weiterlesen
Kleinfarmerfamilien sind besonders stark von Armut und Ernährungsengpässen betroffen. Der anhaltende Hunger kostet jährlich 2,5 Millionen Kindern das Leben. Ihnen fehlen notwendige...
weiterlesen