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Kenia: Soja und Maniok für eine bessere Ernährung

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Ernährung

Kleinfarmerfamilien sind besonders stark von Armut und Ernährungsengpässen betroffen. Der anhaltende Hunger kostet jährlich 2,5 Millionen Kindern das Leben. Ihnen fehlen notwendige Vitamine, Proteine, Mineralstoffe und Fette. Mit der Förderung des Anbaus von Sojabohnen und Maniok, ermöglicht NAK-karitativ Kleinfarmerfamilien im Westen Kenias eine ausgewogenere Ernährung.

Die Natur von Soja und Maniok

Die Sojabohne ist reich an Fetten und Proteinen. Außerdem liefert sie eine Reihe von Mineralstoffen und Aminosäuren. Da ihre Proteine den tierischen ähneln, ist die Pflanze ein idealer Ersatz für Fleisch, das wesentlich teurer ist und in armen Familien nur selten auf den Tisch kommt. Soja findet in vielen Regionen nur wenig Verwendung. Einige Frauen berichten, dass sie die Bohnen nur für ihre Kinder zubereiten, um deren Nahrung zu ergänzen. Manche haben gehört, dass Soja schlecht schmecken soll. Andere wiederum variieren die Zubereitung der Bohnen sogar und verzehren sie als gesalzenen knusprigen Snack.

 

Maniok, in Kenia auch Cassava genannt, ist hingegen weit verbreitet. Die stärkehaltige Wurzel des Wolfsmilchgewächses dient 800 Millionen Menschen weltweit als Grundnahrungsmittel. Trotz ihres relativ hohen Vitamin-C-Gehalts reicht der Verzehr für eine ausgewogene Ernährung nicht aus. Die proteinhaltigen Blätter der Pflanze finden in der afrikanischen Küche nur selten Verwendung.

Maßnahmen und Ziele

173 Frauen und Männer aus den Regionen Busia und Siaya County haben in den nächsten zwei Jahren ein gemeinsames Ziel. Soja und Maniok soll zukünftig zu einer verbesserten Ernährungssituation ihrer Familien beitragen. Um das zu ermöglichen, erlernen die Teilnehmer Verarbeitungsmöglichkeiten und -prozesse. Weiter werden sie beim Vertrieb unterstützt. Den Rahmen bilden Trainingseinheiten zu ökologischen und nachhaltigen Anbaumethoden. Ausschlaggebend für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes ist ein vertrauensvoller und verlässlicher Umgang innerhalb der Gruppen. Der Nutzen von Kooperativen ist aus diesem Grund ebenfalls Teil der Schulungen.

 

Ausgewählte Mitglieder aus den ungefähr 20-köpfigen Gruppen starten zu Beginn des Projektes mit der Kultivierung von einem Hektar Land Maniok und einem Hektar Land Soja. Mit der ersten Ernte werden Maniok-Stecklinge und ein Teil der Einnahmen aus dem Soja-Verkauf an die nächsten Gruppenmitglieder zum Kauf von Soja-Saatgut abgegeben. Gemeinschaftlich erweitern die Gruppen so ihre Anbauflächen.

 

Neben Schulungen trägt NAK-karitativ Sorge für die ersten Schritte in der Feldbearbeitung und der Anschaffung von Saatgut und Equipment, sodass alle Gruppen dieselben Voraussetzungen zum Start des Projektes haben.

Projektnummer: 2015-004
Projekt-Kennwort: Soja-Maniok-Anbau

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Rund 50 Euro kostet die landwirtschaftliche Schulung für einen Kleinfarmer in Subsahra-Afrika

Rund 125 Euro kostet das Saatgut für einen Kleinfarmer in Afrika.

Mit 20 Euro kann eine Familie für eine Woche mit Nahrungsmitteln versorgt werden.

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