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Kindernothilfe Kaukasus

Katastrophen

Die Folgen des Zerfalls der Sowjetunion, das schwere Erdbeben im Jahr 1988, die andauernden Konflikte mit Aserbaidschan und das wenige fruchtbare Land erschweren die Lebensbedingungen in Armenien. Durch die Konflikte um die Region Bergkarabach haben viele Frauen ihre Männer verloren. Andere Familienväter leben weit von den Familien entfernt. Nur unregelmäßig schicken sie etwas Geld. Zum Überleben reicht das kaum.

Versorgung bedürftiger Familien

Seit 2015 versorgt NAK-karitativ 30 bedürftige Familien in den Dörfern Koghb und Noyemberyan. Die Dörfer befinden sich in der armenischen Region Tawusch, nahe der Grenze zu Aserbaidschan. Die Armut in der Region ist besonders hoch. Viele Familienväter werden vom Militär eingezogen, um die Grenzregionen zu schützen. Nicht alle kehren zurück. Andere Männer sind nach Russland gegangen, um Arbeit zu finden. Sie können ihren Frauen, die mit den Kindern zurück bleiben, oft nur unregelmäßig Geld schicken.

Unterstützt werden die Familien quartalsweise mit Lebensmitteln sowie Kleidung und Schulmaterialien für die Kinder.

Speisung Kindergarten Koghb

90 Prozent der Eltern, deren Kinder im Kindergarten Koghb betreut werden, habe keine feste Anstellung. Mit Gelegenheitsjobs, wie das Sammeln von Beeren oder Feuerholz im Wald, kommen sie gerade so über die Runden. Die Lebensverhältnisse sind katastrophal. Die Familien wohnen in kleinen Wohnungen oder alten Häusern, ohne fließend Wasser und Strom. Viele Räume sind kaum noch nutzbar, weil die Häuser zerfallen.

Der Kindergarten bekommt nur wenige Mittel für die Speisung der Kinder. Gerade einmal 40 Cent pro Kind pro Tag, mit denen drei Mahlzeiten bereitgestellt werden müssen. Einmal pro Woche können damit ein paar Gramm Fleisch für die Kinder beschafft werden, die übrigen Tage kommt dünne Suppe mit etwas Kohl oder ein paar Kartoffeln auf den Tisch.

Im Jahr 2016 hat NAK-karitativ das Kindergartengebäude mit Hilfe der Eltern renoviert. Neue Fenster wurden eingesetzt, die die Kinder in den kalten Wintermonaten vor dem Frost schützen. Zudem
wurde ein Warmwasserboiler angebracht, neue Türen eingesetzt und die Wände freundlich gestrichen. Durch das große Engagement der Eltern mussten nur die Materialien von NAK-karitativ finanziert werden. Die Arbeiten wurden vollständig von den Eltern übernommen.

Vereinbart wurde, dass NAK-karitativ nach der gut funktionierenden Renovierung das Lebensmittelbudget des Kindergartens auf 1 Euro pro Kind pro Tag aufstockt. Seit Oktober 2016 wird diese Hilfe geleistet. Eine Krankenschwester erstellt wöchentliche Speisepläne, die auch den Eltern zugänglich gemacht werden, sodass diese einsehen können, was ihre Kinder bereits gegessen haben.

Nachhaltigkeit

Neben der Unterstützung des Kindergartens und der Nahrungsmittelverteilung hat NAK-karitativ in 2016 ein Projekt zur Einkommensförderung gestartet, mit dem Ziel, den Menschen in Koghb und Noyemberyan Möglichkeiten zu geben, sich besser versorgen zu können. Langfristig sollen die Familien unabhängig von fremder Hilfe leben können.

Projektnummer: PAT015
Projekt-Kennwort: Kindernothilfe Kaukasus

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Mit 10 Euro können 10 Kinder pro Tag mit Nahrungsmitteln versorgt werden

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