• Hier wurden bereits neue isolierte Fenster eingebaut.
  • Wasser dringt durch die undichten Dächer in die Behausungen ein.
  • Sind die Container nicht mehr Instand zu setzen, werden sie nach und nach abgetragen und neu aufgebaut.

Struktur

Armenien: 14 neue winterfeste Unterkünfte

Projektberichte

Seit vier Jahren hat es sich NAK-karitativ in Zusammenarbeit mit dem Verein Deutsch-Armenische- Freundschaft zur Aufgabe gemacht, bedürftigen Familien in der ehemaligen Erdbebenregion Armeniens Baumaterialien zur Verfügung zu stellen, damit aus den zahlreichen Containern echte Wohnhäuser werden. Je nach Eigentumsrechten, Wohnverhältnissen und Notlagen werden die Container mit festen Baumaterialien gefasst, neue Wohnräume gebaut oder einfach nur neue Fenster und Türen beschafft und die Dächer neu gedeckt. Zur besseren Isolierung gegen die eisige Kälte im Winter werden zudem Teppiche bereitgestellt, die den Wohnraum nicht nur wohnlicher machen, sondern auch gleichzeitig vor der Bodenkälte schützen.

Leben im Container bei bis zu minus 40 Grad

In Gjumri rutschen die Temperaturen im Winter weit in die Minusgrade. Die eisige Kälte durchzieht die Container und gefährdet die Gesundheit der Menschen massiv. Für Feuerholz haben die wenigsten Familien Geld und die Situation ist durch die Corona-Pandemie und die anhaltende Krise schwerwiegender als zuvor. Die Preise für Lebensmittel sind massiv gestiegen und die Reiserestriktionen verhindern, dass vorwiegend die Männer monateweise in Nachbarländern Jobs wahrnehmen.

Viele der Familien in der Stadt Gjumri wohnen in kleinen Containern, die nach dem Erdbeben vor gut 30 Jahren notdürftig aufgestellt wurden. Das Erdbeben hatte nahezu die komplette Stadt zerstört. Trotz dieser langen Zeitspanne hat sich an der Situation nicht viel geändert. Noch immer leben die Menschen in den kleinen Wohncontainern, von denen die meisten mittlerweile stark baufällig sind. Aus eigener finanzieller Kraft schaffen es die Familien nicht, die Schäden oder Baufälligkeiten zu beheben. Die Dächer sind undicht, Regen und Kälte dringen ein. Die Wände sind teilweise feucht, Schimmel breitet sich aus und durch die undichten Fenster und Türen pfeift der eisige Wind.

Kleine Maßnahmen erzielen große Wirkung

In den letzten Jahren zeigt sich eine positive Entwicklung: Einige Familien haben angefangen, den Container nach und nach abzutragen und einen Boden zu gießen. Übrig bleibt dann ein echtes Haus, das sie als Wohnsitz registrieren und ihr Eigentum nennen können.

Das zeigt, wie scheinbar kleine Maßnahmen große Wirkung erzielen, wenn sie richtig genutzt werden, wie es bei Familie Seno der Fall ist. Die fünfköpfige Familie lebte in einer kleinen Ein-Zimmer-Behausung. Mit den Baumaterialien konnte nicht nur der Container gefasst und abgetragen, sondern zusätzlich vier weitere Zimmer angebaut werden. „Für uns ist das wie ein kleines Wunder, denn selbst hätten wir uns das niemals leisten können.“

Seit 2017 haben wir gemeinsam mit den Familien und der hilfsbereiten Nachbarschaft 29 Familien ein würdevolleres Zuhause ermöglicht. Wenn auch Sie einer Familie eine verbesserte Wohnsituation ermöglichen und ihnen Mut machen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende.

 

Projektnummer: 2017-017 "Winterfeste Unterkünfte"

Spenden Sie jetzt für das Projekt "Winterfeste Unterkünfte Gjumri"

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Mit 1.000 Euro ermöglichen Sie den Kauf von 2,5 m³ Holz für die Dachkonstruktion

Mit 400 Euro finanzieren Sie 800 Steine zur Fassung der Häuser.

Mit 100 Euro ermöglichen Sie den Kauf eines Fensters

Mit 10 Euro finanzieren Sie 30 Kg Zement für die Fassung der Häuser mit Steinen.

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MEHR INFORMATIONEN ZU DIESEM PROJEKT

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