• Bild: Mutter Teresa, Pixabay (lizenzfrei)

Internationaler Tag der Wohltätigkeit: „Sharety statt Charity!“

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Heute ist der internationale Tag der Wohltätigkeit. Er wurde im Jahr 1997 anlässlich des Todestages der Ordensschwester Mutter Teresa ausgerufen um daran zu erinnern, dass es große Not auf der Erde gibt, die nur mit vielen helfenden Händen bekämpft werden kann. Nicht umsonst wurde die ursprünglich aus Albanien stammende Teresa als Heilige von Kalkutta bezeichnet. Ihr ganzes Leben setzte sie sich für Arme, Obdachlose, Kranke und Sterbende ein. Im Jahr 1979 erhielt sie für ihre Arbeit den Friedensnobelpreis. Wir von NAK-karitativ folgen auch ihrem Beispiel und versuchen mit unseren Projekten den Kreislauf der Armut zu durchbrechen.

Es war auch ihre Persönlichkeit, die sie auf der ganzen Welt bekannt machte und den Wohltätigkeitsgedanken bis in den kleinsten Winkel des Planeten trug. Christliche Barmherzigkeit und Nächstenliebe waren die Grundpfeiler ihrer Arbeit.

Seit ihrem Tod hat sich viel getan. Natürlich ist Wohltätigkeit nach wie vor wichtig, um benachteiligten Menschen und Regionen Mittel zur Verbesserung ihrer Situation zukommen zu lassen.

Leider entsteht durch reine Wohltätigkeit aber eine Abhängigkeit vom Geber. Im Vordergrund steht also heute eher die Hilfe zur Selbsthilfe, um eine dauerhafte und nachhaltige Veränderung zu erreichen.

Sharety statt Charity. Das ist eine neue Form des Teilens. Diese Philosophie schafft ein Teamwork auf Augenhöhe, nicht von oben herab. Ob es das gemeinsame Nutzen einer Ressource ist, oder das Wissen, welches man mit anderen teilt aber natürlich auch finanzielle Aspekte. Es liegt in der Natur von uns Menschen, gemeinsam mit anderen Großes erschaffen zu wollen. Am schönsten ist es doch, wenn wir es freiwillig tun. Jemanden begleiten auf seinem Weg, bis er auf eigenen Füßen stehen kann.

Konfuzius sagte einmal: „Gib einem Mann einen Fisch und du ernährst ihn für einen Tag. Lehre einen Mann zu fischen und du ernährst ihn für sein Leben.“

Wir von NAK-karitativ haben uns in unseren Projekten das Ziel gesetzt, nicht nur die Menschen für eine Zeit zu unterstützen, sondern nachhaltigen Erfolg anzustreben. Hierzu teilen wir unser Wissen und setzen es gemeinsam mit den Menschen vor Ort und unseren Partnern für eine Weiterentwicklung der durch uns betreuten Gebiete ein. Wie z.B. in unserem Projekt im Mukuru-Slum in Kenia (Projektnummer: 2016-016), wo wir eine Biogasanlage errichtet haben, die nun durch die einheimische Bevölkerung betrieben wird. Durch gezielte Schulungen sind die dort Menschen auf diese Aufgabe vorbereitet worden. Wir sind unseren Unterstützern dankbar für jede Zuwendung, mit der sie unser Verständnis von Sharety möglich machen.

 

Hier geht es zum Bericht "Biogasanlage im Mukuru-Slum":

https://www.nak-karitativ.de/projekt/kenia-hygieneentwicklung-und-einkommen/

 

 

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