• Verlegung der Wasserleitungen.
  • Aushebung des Grabens für die Wasserrohre.
  • Fertig ausgehobener Graben.
  • Ein Exemplar der Wasserleitungen.
  • Arbeiter beim Ausheben in Matani.
  • Aushebungen vor Matani.
  • Verlegung der neuen Wasserleitungen
  • Aushebung der Gräben für die neuen Leitungen

Georgien: Fließendes Wasser für 1.500 Menschen in Matani

Struktur

Das Dorf Matani liegt – schwer zugänglich – mehrere Autostunden von der Hauptstadt Tiflis entfernt im Nordosten Georgiens. Sauberes Trinkwasser den gesamten Tag zu nutzen, ist für die meisten Bewohner des Dorfes ein Luxus. Von den circa 2.200 Familien des Dorfes verfügen mehr als die Hälfte nicht oder nur unzureichend über fließendes und sauberes Wasser. Funktionierende Wasserleitsysteme gibt es nur in den Städten Georgiens, nicht aber in den abgelegenen Dörfern. Für die Rehabilitierung von Wasserleitsystemen stellt die Weltbank zwar Mittel zur Verfügung. das geschieht jedoch nur in den Städten Georgiens, nicht aber in den Dörfern.

Zur Situation

Die Leitungen vom Wassersystem des Dorfes Matani wurden vor etwa 60 Jahren verlegt und seither nicht gewartet. Folglich geht ein Großteil des Wassers durch Lecks in den Leitungen verloren. Der Rest wird durch eindringende Erde und rostige Rohre verschmutzt. Diese Situation hat Folgen für die Gesundheit der Dorfbewohner. Nun müssen dringend neue Leitungen verlegt und geschützt werden, damit die Menschen durchgängig mit Wasser versorgt werden können. Die wenigen finanziellen Mittel, die der Georgische Staat einnimmt werden primär zur Versorgung der ärmeren Bevölkerung eingesetzt. Dies hat zur Folge, dass dem Land die nötigen Mittel für andere Projekte wie zum Beispiel Aufbau und Wartung von Infrastruktur fehlen.

Neue Leitungen und Wasserpumpen

Aufgrund der Dringlichkeit wandten sich Vertreter der Stadt Akhmeta, Hauptstadt der gleichnamigen Provinz, an NAK-karitativ und baten um Hilfe. Unter Mithilfe von Rafael Movsesyan (Bischof für Armenien und Georgien), wurde folgender Aktionsplan für das Dorf Matani erstellt:

• Auf einer Länge von 3.000 Metern werden Wasserleitungen ersetzt und unterirdisch verlegt

• Die Stadt Akhmeta übernimmt alle Reparatur- und Instandhaltungskosten.

• NAK-karitativ stellt die Mittel für die benötigten Materialien (Wasserleitungen und Pumpen) zur Verfügung und organisiert den Transport in das entlegene Matani.

Hoffnung für ein ganzes Dorf

Wenn alles nach Plan verläuft, wird das gesamte Dorf regelmäßig mit sauberem Wasser versorgt. In der Folge können die Hygienebedingungen in Matani nachhaltig verbessert werden, da keine schmutzigen Bestandteile oder Keime in das Wasser-Versorgungssystem gelangen können. Dadurch wird das Risiko für Krankheiten und Infektionen minimiert. Die Menschen können sich nun ohne Bedenken täglich waschen und das Wasser zudem für weitere Zwecke in ihren Kleingärten nutzen.

Projektnummer: 2018-001
Projekt-Kennwort: Wasser für Matani

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"Mit 1000 Euro ermöglichen Sie den Kauf von etwa 100 Metern verlegbaren Wasserrohren"

"Mit 250 Euro können bereits die Kosten für über 100 Meter Aushebung und Verlegung der Rohre gedeckt werden"

"Bereits mit 50 Euro ermöglichen Sie die Abdichtung und Befestigung von etwa 30 Metern Rohren"

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