• Überschwemmungen in Simbabwe

Katastrophenhilfe für Malawi und Simbabwe nach dem zerstörerischen Zyklon Idai!

Katastrophen

Zyklon Idai hat eine Schneise der Verwüstung in Malawi, Mosambik und Simbabwe hinterlassen. Am vergangenen Wochenende fegte der Sturm über die Länder im südlichen Ostafrika hinweg. Bereits zuvor wurde Süd-Malawi durch starke Regenfälle überflutet worden. NAK-karitativ leistet zusammen mit dem lokalen Hilfswerk der Kirche New Apostolic Church Relief Organisation (NACRO) erste Nothilfe.

Zur Situation

In Malawi leiden über 922.000 Menschen unter den Auswirkungen der heftigen Niederschläge, verbunden mit Erdrutschen und Sturzbächen. Über 125.000 Menschen haben ihre Häuser verloren. Die Regierung hat für den Süden Malawis den Notstand ausgerufen.

Auch in Simbabwe gilt der Notstand: hier sind über 15.000 Menschen betroffen. Noch immer werden 217 Menschen vermisst. Bisher konnte erfasst werden, dass 1.000 Häuser durch den Sturm zerstört wurden. Der Marowanyati Damm in Buhera in Ost-Simbabwe wurde überschwemmt, die Familien in der Region mussten fliehen.

 

Da der Regen weiter andauert, ist bisher keine Entspannung der Lage in Sicht. Die Menschen kommen momentan in Notunterkünften unter und werden dort verpflegt. Eine große Gefahr ist der Ausbruch von Krankheiten wie Cholera oder die Infektion mit Malaria. Viele Familien haben alle ihre Besitztümer verloren, vor allem ihre Tiere. Die Ernte für diese Saison ist ebenfalls verloren. Dies hat langfristige Auswirkungen auf die Ernährungssituation der betroffenen Menschen. Eine Hungersnot muss befürchtet werden.

Schnelle Hilfe

Teams der lokalen Partner von NAK-karitativ haben sich bereits in die Überschwemmungsgebiete aufgemacht, um sich einen Überblick zu verschaffen und entsprechende Nothilfemaßnahmen zu planen. Ein Netzwerk aus Regierung und Hilfsorganisationen sorgt dafür, dass die Maßnahmen koordiniert werden und jeder Betroffene versorgt werden kann.

 

Als erste Maßnahmen werden Lebensmittel- und Hygienepakete an 3.000 Haushalte in Malawi und 5.000 Begünstigte in Simbabwe verteilt. Diese Pakete setzen sich zusammen aus Maismehl, Linsen, Öl, Sojaschnetzeln, getrocknetem Fisch, Zucker und Salz sowie Decken, Seife, Küchenutensilien, Hygieneartikel und Planen. Ein solches Paket für eine Familie kostet 45 EUR. Zusätzlich ist geplant Familien mit Grundausstattungen für Notbehausungen zu versorgen. Darin enthalten sind Zeltplanen, Wasserbehälter, Seife und Solarlampen. Eine solche Ausstattung kostet 55 EUR. Um eine durchgehende Versorgung mit Medikamenten zu gewährleisten, werden Pakete mit Notfallmedizin importiert und an die lokalen Kliniken verteilt.

Derzeit sind Nothilfemaßnahmen im Umfang von 200.000 bis 250.000 Euro geplant. Jede Spende wird gebraucht!

Projektnummer: 2019-002
Projekt-Kennwort: Katastrophenhilfe Südostaftrika

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Mit 55 Euro helfen Sie einer Familie in Not mit einer Grundausstattung für eine Notbehausung.

Mit 45 Euro helfen Sie einer Familie mit einem Lebensmittel- und Hygienepaket während der Katastrophe in Ostafrika.

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