• Bei den Betreuerinnen fühlen die Kinder sich geborgen.
  • Kinder bei den Hausaufgaben.
  • Edmund aus dem Vorstand von Masakhe, unserem Partner in Südafrika.
  • Junge Freiwillige bei der Betreuung der Kinder.

Südafrika: Der weiße Blitz!

Bildung

„De witte Bletz“, so nennt man das Ergebnis aus der zweiten Traubenpressung. Der Genuss „haut rein“ wie ein weißer Blitz. Seit eh und je erhielten die Arbeiter auf den Weinfarmen rund um Kapstadt ihren Lohn teilweise in diesen Naturalien bezahlt. Die Wirkungen: schleichende Alkholabhängigkeit mit Auswirkungen bis in die nachfolgenden Generationen. Das „fetal alcohol syndrom“ zeigt sich bei vielen Kindern: Hyperaktivität, ein kreischendes Sprechen und eine gewölbte Stirn. Es ist nachvollziehbar, dass diese Kinder heftige Probleme in der Schule haben. Gemeinsam mit unserem Partner MASAKHE tun wir etwas für diese Kinder durch Schaffung von Einrichtungen für die nachschulische Betreuung.

Safe spaces als Zufluchtsort für die Kinder!

NAK-karitativ unterstützt das Projekt seit 2018. Dazu wurden zwei ehemalige Kirchen in Klapmuts und Delft zu sogenannten „safe spaces“ um. Ausgestattet mit Kücheneinrichtung, Tischen und Stühlen sind ansprechende Einrichtungen für die Betreuung der Jugendlichen entstanden. Nahrungsmitteleinkäufe werden finanziert, täglich gibt es eine warme Mahlzeit. Was anfangs mit fünf ehrenamtlichen Betreuern aus dem Kreis der Kirchenmitglieder begann, wird jetzt von zwei Vollzeit-Betreuerinnen geleistet. Mit viel Geduld nehmen sie sich der 33 Kinder im Alter zwischen 7-14 Jahren an.

Die Arbeit ist durch die Einschränkungen und Auffälligkeiten der Kinder sehr kräftezehrend. Sie helfen bei den Hausaufgaben, geben zusätzliche Denksportaufgaben und fördern die Kreativität der jungen Menschen durch Malen und Musik.

Schaffung weiterer Betreuungsklassen

Im ehemaligen Kirchengebäude in Lentegeur wurden zuletzt drei Betreuungsklassen geschaffen. 80 Kinder werden hier von einer Gruppe Ehrenamtlicher betreut. Die Einrichtungen sind für die Kinder ein echter Zufluchtsort, wo sie nach traumatischen Erlebnissen in ihren Familien zum Teil auch nach Gewalterfahrungen zum ersten Mal Geborgenheit und Zuwendung erleben. Finanzielle Unterstützung durch die Regierung erhält das Projekt zurzeit nicht.

 

Die Arbeitslosigkeit in Südafrika ist hoch und betrug zuletzt rund 30%. Man geht davon aus, dass über 6 Millionen Menschen ohne festes Einkommen sind – diese Menschen können sich für ihre Kinder die kostenpflichten Betreuungseinrichtungen des Staates natürlich nicht leisten. Die Folgen sind fehlende Schulabschlüsse, Gewaltbereitschaft und häufig ein vorgezeichneter Weg hin zur Kriminalität.

Projektnummer: 2019-004
Projekt-Kennwort: Schülerhilfe Südafrika

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