• Einige Kinder des Waisenhauses vor dem neuen Schulbus.
  • Ein herzliches Dankeschön von den Kindern für alle Spender.
  • Eines der Gebäude.

Südafrika: „Mit dem Bus zur Schule." Das Waisenheim Uthandiwe wird mobil.

Bildung

Seit vier Wochen ist das Waisenheim Uthandiwe in Malelane, am Rande des Krüger Nationalparks in der Nördlichen Provinz Mpumalanga in Südafrika, stolzer Besitzer einer 15 sitzigen Kleinbusses. Der Bus wird für vielfältige Aufgaben gebraucht. Unter anderem, um Fahrten zur entfernten Sekundarschule durchzuführen. Derzeit werden die meisten Kinder im Gebäudekomplex des Waisenheims unterrichtet. In dem Gebäudekomplex Uthandiwe (übersetzt „Du bist geliebt“) haben 32 Kinder im Alter von zwei bis 16 Jahren Aufnahme gefunden. Der weiterführende Unterricht kann nicht im Waisenhaus abgehalten werden. Hierfür fehlt es an Personal. Daher müssen weitere Wege in Kauf genommen werden, die jetzt mit dem neuen Bus erledigt werden können.

Die Situation:

Einige der Kinder stammen aus dem Nachbarland Mozambique und wurden von ihren Eltern, die als Wanderarbeiter in Südafrika arbeiten, auf der Schwelle des Heims abgelegt. Da sie keine südafrikanischen Bürger sind, haben sie keinen Zugang zum Schulsystem. Deshalb unterrichtet sie Sarah, die Frau des Vorstandvorsitzenden Eddie Bhana, unterstützt von weiteren Personen. Die Kinder werden nach dem Lehrplan der amerikanischen NGO „Open Schools“ unterrichtet.

 

Die Einrichtung dient aber auch als sicherer Standort für missbrauchte, geschmuggelte aber eben auch ausgesetzte Kinder und Straßenkinder, die oftmals von der Wohlfahrt (DSD=Department of Social Welfare) in die Einrichtung gebracht werden. Sie ist wichtigster Geldgeber für das Waisenheim. Die Kinder erhalten in dem Heim nicht nur ein Dach über dem Kopf, sie werden außerdem täglich mit Nahrung versorgt, was in Südafrika in vielen Familien aufgrund der hohen Armutsrate oft nicht ausreichend möglich ist.

 

Zuletzt erlangte das Heim mehr Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit, da während eines Aktionstages die Fassaden des Gebäudes einen neuen Anstrich erhalten hatten. Auch das Außengelände wurde anlässlich der Aktion verschönert. Im Anschluss an die Aktion gingen mehrere Spendenzusagen beim Waisenhaus ein, insbesondere vom ortsansässigen Supermarkt“ Shoprite“, der das Heim seither mit Lebensmitteln unterstützt.

Unsere Maßnahmen:

Mit dem Bus ist ein erster Schritt unternommen, um die Behördengänge, Krankentransporte, Besorgungen, Fahrten zur Schule, Abholung von Sachspenden aber auch Ausflugsfahrten in den Nationalpark erledigen zu können. In einem zweiten Schritt, sollen die Räumlichkeiten des Heims saniert werden.

 

Die Gebäude des Heims befinden sich auf dem Gelände der südafrikanischen Eisenbahngesellschaft „Spoornet“, die es nicht verkaufen möchte, jedoch auch keine anderen Absichten verfolgt, das Gelände anderweitig zu nutzen. Die Wohnräume und Unterrichtsräume sind in dem früheren Bahnhofsgebäude untergebracht, welches nicht als Wohnheim ausgelegt war. Wegen ungeklärter Mietverhältnisse in der Vergangenheit, wurde der Bau nur notdürftig erhalten.

 

Gleichzeitig gibt es Sanierungsstau im Bereich der Sanitäranlagen. NAK-karitativ unterstützt das Heim beim Umbau der Anlagen und setzt sich zusammen mit dem Vorstand des Heims dafür ein, einen Leasingvertrag mit der Eisenbahngesellschaft abzuschließen, um Planungssicherheit für die nächsten Jahre zu erlangen. Die Kosten dieses Leasingvertrages trägt NAK-karitativ zunächst für die nächsten fünf Jahre.

Projektnummer: PA003
Projekt-Kennwort: „Amazing Grace“

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