• Surinam: Ein kleines Land mit vielfältiger Natur.
  • Haus eines Gemeindemitglieds.
  • Eine traditionelle Trauerstätte.
  • Ein Ahnenweg, über den die Seele des Verstorbenen in die Ewigkeit gelangt.
  • Das bereits fertige Dorfgemeinschaftshaus in Commewijn.

Surinam: „In Würde Abschied nehmen.“

Gesundheit

Wir sind in Brunsweg, einem kleinen Dorf in Surinam. Das unabhängige Land gelegen am Atlantischen Ozean ist als Nachbarland von Brasilien und Guyana eine Verkehrsschlagader durch die Verbindung der Flüsse Suriname, Saramacca und Coppename. Amtssprache ist niederländisch. Etwa 563.402 Einwohner leben hier zumeist in ärmlichen Verhältnissen. Das Klima ist tropisch. 80% des Landes bestehen aus Regenwald. Die Temperaturen liegen selten unter 24 Grad – die meiste Zeit eher über 30. Auch wenn die Menschen nicht viel haben, die Fortführung ihrer Bräuche und Kultur ist ihnen wichtig. So z.B. auch die Beerdigung ihrer Verstorbenen, die aufgrund der Temperaturen aus Seuchenschutzgründen meist am gleichen Tag erfolgen muss. NAK-karitativ setzt sich mit dem Bau eines Gemeindehauses dafür ein, dass die Menschen in Würde Abschied nehmen können. Aber auch gemeinschaftliche und wirtschaftliche Zwecke werden mit dem Bau eines Gemeinschaftshauses gedeckt.

Situation:

Die Kirchengemeinde von Brunsweg umfasst derzeit 160 Gemeindemitglieder. Brunsweg liegt am bekannten Goldgräbergürtel, in dem viele Familien nach Arbeit suchen. Gold wird an bis zu 3.000 Trennanlagen, die gesundheitsschädliches Quecksilber benutzen, im Regenwald abgebaut. Die Hoffnung auf ein bisschen Wohlstand und ein sicheres Einkommen sorgte zuletzt für einen starken Zuzug an Menschen.

 

In großen Teilen der Bevölkerung herrscht große Armut. Umso wichtiger sind den Menschen die Gemeinschaft und kulturelle Bräuche, welche auch an die nachfolgenden Generationen weitergegeben werden.

 

Zu einem der wichtigsten kulturellen Ereignisse zählt z.B. der Abschied eines geliebten Menschen, zu dem Verwandte auch aus weit entfernten Teilen des Landes oder Nachbarländern eine meist tagelange Anreise in Kauf nehmen. Bisher konnte aufgrund der im südamerikanischen Land herrschende Hitze die Menschen nur am Todestag des Verstorbenen Abschied nehmen, um den Ausbruch von Seuchen zu verhindern, was die Durchführung der Bräuche fast unmöglich macht. Der Bau eines Dorfmehrzweckhauses soll den Gemeindemitgliedern nun auch die Möglichkeit für solche Arten der Zusammenkunft geben, um ein würdevolles Abschied nehmen zu ermöglichen.

Maßnahmen:

Bereits im Jahr 2016 entstand in Zusammenarbeit von NAK-karitativ mit den Partnern Stichting Corantijn im Gebiet Commewijn (ebenfalls Surinam) ein solches Gebäude. Neben Gemeindeveranstaltungen, Familienfeste, Workshops und Kondolenzbesuche soll das Gebäude auch zu wirtschaftlichen Zwecken eingesetzt werden. Nach Erstellung des Gebäudes schafft man durch die Vermietung der Räumlichkeiten, die durch unseren Partner, Stichting Corantijn, organisiert werden eine regelmäßige Einnahmequelle. Die Einrichtung dieser Wertschöpfungskette soll die weitere Unterhaltung des Gebäudes sichern. Aber auch Schulungen im Bereich organische Landwirtschaft sollen hier für die Dorfbewohner abgehalten werden um auf lange Sicht ihre Einnahmensituation zu verbessern.

 

Eine Beteiligung der Bevölkerung an den Kosten ist aufgrund der großen Armut nicht möglich. Entwicklungsgelder werden derzeit durch die Niederlande nicht zur Verfügung gestellt, da aufgrund von Verwicklungen des Präsidenten in Drogengeschäfte und Ermordungen von Oppositionellen die finanziellen Quellen, zum Nachteil für die in Surinam lebenden Menschen, eingefroren wurden.

 

Ihre Unterstützung für den Bau dieses Dorfgemeinschaftshauses können wir gut gebrauchen und freuen uns über jede Spende.

Projektnummer: 2019-011
Projekt-Kennwort: „Dorfgemeinschaftshaus Brunsweg“

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