Zyklon Idai hat eine Schneise der Verwüstung in Malawi, Mosambik und Simbabwe hinterlassen. Am vergangenen Wochenende fegte der Sturm über die Länder im südlichen Ostafrika hinweg. Bereits zuvor wurde Süd-Malawi durch starke Regenfälle überflutet worden. NAK-karitativ leistet zusammen mit dem lokalen Hilfswerk der Kirche New Apostolic Church Relief Organisation (NACRO) erste Nothilfe.
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Seit Februar 2019 gibt es ein Folgeprojekt zu dem Drogenpräventions -und Entzugsprojekt Coming Clean, genannt „Masakhe“. Übersetzt aus Isixhosa, eine der elf Sprachen Südafrikas, bedeutet es in etwa so viel wie „lasst uns aufbauen“. Der lokale Partner von NAK-karitativ in der Kap Region Südafrikas startete das neue Programm mit Namen „Skills Unlimited“. Wie der Name unschwer vermuten lässt, handelt es sich hier um ein Berufsbildungsprojekt bzw. Berufsfindungsprojekt. Jugendliche, die einen Drogenentzug hinter sich haben oder aus anderen Gründen eine Schul- oder Berufsausbildung abbrechen mussten, werden in dem Schulungszentrum in der Kirche Connaught in dem Township Elsies Revier in verschiedenen Berufszweigen ausgebildet. Danach können sie sich selbständig machen bzw. können eine Anstellung suchen.
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Burkina Faso, das Land des aufrichtigen Menschen, liegt in der Subsahara-Gegend in Westafrika. Als Binnenstaat ist das Land auf den Fischimport angewiesen, der jedoch aufgrund hoher Transportkosten für viele Bevölkerungsteile nicht mehr erschwinglich ist. Ebenso ist die Versorgung mit Hühnerfleisch saisonalen Schwankungen unterworfen, weshalb Burkina Faso auch Lieferungen aus Nigeria und der Elfenbeinküste bezieht, was zulasten der Staatskasse geht. Dies führte dazu, dass NAK-karitativ in Koudougou und in der Agrarindustriezone von der Hauptstadt Ouagadougou in 2018 ein Teichwirtschafts- und ein Hühnerprojekt initiierte.
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Viele Bauern in Simbabwe stehen vor großen Herausforderungen. Die politische und wirtschaftliche Lage im Land ist fragil und sehr unbeständig. An den Bankautomaten können am Tag nicht mehr als 50 US-Dollar abgehoben werden. Dies hat auch Auswirkungen auf die Preise für landwirtschaftliche Produkte. Hinzu kommen durch den Klimawandel bedingte Wetterextreme. So kann bereits jetzt schon vorausgesagt werden, dass es aufgrund der schlechten Regenzeit in 2018/2019 im Laufe des Jahres zu Ernährungsengpässen in der Bevölkerung kommen wird. Kleinbauern sind hiervon besonders betroffen, da sie kaum Mittel haben diese Engpässe durch andere Einnahmen auszugleichen. Gemeinsam mit dem Fairtrade Support Network Zimbabwe arbeitet NAK-karitativ daran den Bauern einen Ausweg aus ihren Ernährungs- und Finanzengpässen zu ermöglichen.
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Vor der Westafrikanischen Küste liegen die neun Inseln der Kapverden. Das Land zählt zu den stabilsten und wohlhabendsten Ländern Afrikas, was sich auch in der hohen Lebenserwartung widerspiegelt. Trotz allem gibt es viele Menschen, die unterhalb der Armutsgrenze leben und ihren Kindern keine Schulausbildung finanzieren können. NAK-karitativ unterstützt bereits seit vielen Jahren den Kindergarten Achado Mato, der sich in einem der ärmsten Viertel in Praia auf der Hauptinsel Santiago der Kapverdischen Inseln befindet. In den letzten beiden Jahren konnte mit der Einrichtung eines Spielplatzes und dem Umbau eines Verwaltungszimmers in eine Krankenstation ein großer Schritt getätigt werden, den Kindern ein sicheres und geborgenes Umfeld bieten.
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Die Provinz Machakos liegt relativ zentral in Kenia und befindet sich noch im Einzugsbereich seiner Hauptstadt Nairobi. Hier leben viele Kleinbauern, die jahrelang von ihren Einkünften aus dem Verkauf der Mira-Blätter gelebt haben. Aus diesen Mitteln lässt sich das gleichnamige Rauschmittel Mira herstellen, wofür England vor einigen Jahren einen Importstopp ausgesprochen hat. Viele Betriebe waren somit ihrer einzigen Einkommensmöglichkeit beraubt. Eine Diversifizierung des Anbaus war somit dringend notwendig. NAK-karitativ und sein lokaler Partner KUMEA haben bereits in den Jahren 2013 bis 2016 Ziegen als Zuchttiere für einige Gruppen der Kleinbauern auf den Betrieben eingeführt. Im Dezember 2018 konnte zur weiteren Einkommensförderung nun die zweite Phase des Projekts eingeleitet werden.
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Die meisten der von NAK-karitativ betreuten Projekte befinden sich in afrikanischen Ländern und zielen darauf ab, den Menschen ein Leben in Sicherheit und in Würde zu ermöglichen. Vor Ort werden in enger Zusammenarbeit mit meist kirchlichen Hilfswerken Projekte zur Ernährungs- aber auch Bildungssicherung und Gesundheitsvorsorge realisiert. Neben den individuellen Spendern haben auch Gemeinden und Bezirke die Möglichkeit durch Aktionen diese Projekte zu unterstützen und damit ein Zeichen der Solidarität zu setzen und Verantwortung zu übernehmen. Es ist eine bewährte Praxis für die Gemeinden durch Aktionen wie Basaren, Benefizkonzerten oder Gemeindefesten eine regionale Einrichtung mit einer Spendensammlung zu unterstützen. Einige der Aktionen werden im Folgenden vorgestellt.
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Die Provinzen Marsabit Süd und Marsabit Central im Norden Kenias sind von eher größeren Trockenperioden gezeichnet, weswegen sich die Bauern Jahr für Jahr um ihre Erzeugnisse sorgen müssen. Aus diesem Grund haben NAK-karitativ e. V. und der lokale Partner Sustainet in 2017 ein Projekt zur Resilienzbildung umgesetzt. Das Durchhaltevermögen und die Widerstandskraft gegenüber widerkehrenden, lang andauernden Trockenzeiten der bäuerlichen Bevölkerung in diesem Teil Kenias werden dadurch gefördert. Nach einer 550 Kilometer langen Reise von Nairobi nach Marsabit auf durchgehend asphaltierter Straße vorbei am schneebedeckten Mount Kenya, kann sich der Betrachter ein Bild von den verschiedenen Projektansätzen machen: Durch insgesamt drei verschiedene Aktionen, Moringaanpflanzungen, Bienenstöcke und Futtergrassamenproduktion konnte den Kleinbauern ihre Existenzgrundlage gesichert werden.
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Anhaltende und bewaffnete Konflikte prägen das Leben der Menschen in dem jüngsten Staat unserer Erde. Hunger, Flucht und Bildungsarmut gehören zum Alltag. Die Unabhängigkeit vom Sudan sollte Frieden bringen, doch dazu kam es nicht. Die Kinder des Südsudans wachsen hungrig und perspek-tivlos auf. NAK-karitativ setzt sich seit 2011 für den Zugang zu Bildung in der Hauptstadt Juba ein.
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Am vergangenen Samstag, dem 29.09.2018, kam es auf der indonesischen Insel Sulawesi um 12.02 Uhr mitteleuropäischer Ortszeit zu einem schweren Erdbeben. Die Erdstöße lösten einen gewaltigen Tsunami aus, der die Provinzhauptstadt Palu sowie die umliegenden Regionen Sulawesis verwüstete und Hunderte Opfer forderte. Diese Umstände erfordern umgehend schnelle Hilfsmaßnahmen, die nun initiiert werden.
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