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Das ist nicht der neue Sommertanzhit, sondern drückt in São Tomé und Príncipe die Bitte um eine Mitfahrgelegenheit aus. Vor allem auf der 18km langen Fahrt aus der Hauptstadt Sao Tome zur Farm Terra Batata im Innern der Insel schallt einem dieser Ruf oft entgegen. Seit Anfang April diesen Jahres wird der 16 Hektar große Betrieb, der dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche ANAC (Accao de Igreja Nova Apostolica de Caridade) überschrieben wurde, im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der weltumspannenden Bewegung für biologischen Landbau (IFOAM) und NAK-karitativ betrieben. Dabei soll schrittweise die Umstellung von konventioneller Landwirtschaft, also Einsatz von Düngemitteln auf organische Landwirtschaft (z.B. Kompost) erreicht werden.
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Burkina Faso, das Land des aufrichtigen Menschen, liegt in der Subsahara-Gegend in Westafrika. Als Binnenstaat ist das Land auf den Fischimport angewiesen, der jedoch aufgrund hoher Transportkosten für viele Bevölkerungsteile nicht mehr erschwinglich ist. Ebenso ist die Versorgung mit Hühnerfleisch saisonalen Schwankungen unterworfen, weshalb Burkina Faso auch Lieferungen aus Nigeria und der Elfenbeinküste bezieht, was zulasten der Staatskasse geht. Dies führte dazu, dass NAK-karitativ in Koudougou und in der Agrarindustriezone von der Hauptstadt Ouagadougou in 2018 ein Teichwirtschafts- und ein Hühnerprojekt initiierte.
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Viele Bauern in Simbabwe stehen vor großen Herausforderungen. Die politische und wirtschaftliche Lage im Land ist fragil und sehr unbeständig. An den Bankautomaten können am Tag nicht mehr als 50 US-Dollar abgehoben werden. Dies hat auch Auswirkungen auf die Preise für landwirtschaftliche Produkte. Hinzu kommen durch den Klimawandel bedingte Wetterextreme. So kann bereits jetzt schon vorausgesagt werden, dass es aufgrund der schlechten Regenzeit in 2018/2019 im Laufe des Jahres zu Ernährungsengpässen in der Bevölkerung kommen wird. Kleinbauern sind hiervon besonders betroffen, da sie kaum Mittel haben diese Engpässe durch andere Einnahmen auszugleichen. Gemeinsam mit dem Fairtrade Support Network Zimbabwe arbeitet NAK-karitativ daran den Bauern einen Ausweg aus ihren Ernährungs- und Finanzengpässen zu ermöglichen.
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Die Provinz Machakos liegt relativ zentral in Kenia und befindet sich noch im Einzugsbereich seiner Hauptstadt Nairobi. Hier leben viele Kleinbauern, die jahrelang von ihren Einkünften aus dem Verkauf der Mira-Blätter gelebt haben. Aus diesen Mitteln lässt sich das gleichnamige Rauschmittel Mira herstellen, wofür England vor einigen Jahren einen Importstopp ausgesprochen hat. Viele Betriebe waren somit ihrer einzigen Einkommensmöglichkeit beraubt. Eine Diversifizierung des Anbaus war somit dringend notwendig. NAK-karitativ und sein lokaler Partner KUMEA haben bereits in den Jahren 2013 bis 2016 Ziegen als Zuchttiere für einige Gruppen der Kleinbauern auf den Betrieben eingeführt. Im Dezember 2018 konnte zur weiteren Einkommensförderung nun die zweite Phase des Projekts eingeleitet werden.
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Die Provinzen Marsabit Süd und Marsabit Central im Norden Kenias sind von eher größeren Trockenperioden gezeichnet, weswegen sich die Bauern Jahr für Jahr um ihre Erzeugnisse sorgen müssen. Aus diesem Grund haben NAK-karitativ e. V. und der lokale Partner Sustainet in 2017 ein Projekt zur Resilienzbildung umgesetzt. Das Durchhaltevermögen und die Widerstandskraft gegenüber widerkehrenden, lang andauernden Trockenzeiten der bäuerlichen Bevölkerung in diesem Teil Kenias werden dadurch gefördert. Nach einer 550 Kilometer langen Reise von Nairobi nach Marsabit auf durchgehend asphaltierter Straße vorbei am schneebedeckten Mount Kenya, kann sich der Betrachter ein Bild von den verschiedenen Projektansätzen machen: Durch insgesamt drei verschiedene Aktionen, Moringaanpflanzungen, Bienenstöcke und Futtergrassamenproduktion konnte den Kleinbauern ihre Existenzgrundlage gesichert werden.
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Im Distrikt Rumphi im Norden Malawis führen die ansässigen Kleinbauern ein hartes Leben: Aufgrund überholter oder nicht vorhandener Bewässerungsanlagen bleiben die notwendigen Ernteerträge aus, wodurch ein Großteil der Familien nicht ausgewogen ernährt werden kann. Gemeinsam mit dem lokalen Partner New Apostolic Church Relief Organisation Malawi (NACRO) arbeitet NAK-karitativ daran die Lage der 165 Familien durch ein Bewässerungssystem nachhaltig zu verbessern.
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Kleinbauern in Sambia stehen vor einer Vielzahl von Problemen. Eines der Größten ist die kontinuierliche Bedrohung von Hunger und Armut resultierend aus ihren sehr limitierten Anbaumöglichkeiten. Einschränkende Faktoren sind unter anderem begrenzte Anbauflächen sowie Produktionsgüter, unzureichende landwirtschaftliche Maschinen, Wissen um verbesserte Anbau-methoden und vor allem Wasser. Ohne eine zusätzliche Wasserquelle und entsprechende Bewässerungsmethoden sind die meisten Bauern auf den Anbau in der Regenzeit angewiesen. Es liegt nahe das Risiko von Armut und Hunger durch fehlende Ernteerträge mit Hilfe von Diversifizierung der Aktivitäten zu vermindern. Die Kabeta Women Group im Süden Sambias hat sich dafür das Schreiner- und Schneiderhandwerk ausgesucht. NAK-karitativ unterstützt die Initiativen der Bauernfamilien, sich durch Kleinhandwerk ein zweites Standbein aufzubauen und so dem Kreislauf der Armut etwas entgegen zu setzten.
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Landwirtschaft ist einer der größten Wirtschaftssektoren in Sambia, nicht in Bezug auf die erzielten Gewinne, die nur 4,8 Prozent betragen, sondern hinsichtlich der Arbeitsplätze. Grund für die Differenz ist das Subsistenzfarmer 70 Prozent der Landwirte ausmachen. Bei den restlichen 30 Prozent handelt es sich um kommerzielle Farmer. Gerade die Subsistenzlandwirte und ihre Familien sind am stärksten von Hunger und Armut bedroht. Sie haben kaum Reserven, wenn die Ernte durch fehlende Regenfälle gefährdet wird. Aufgrund der geringen Verkaufsmengen, können sie die Preise auf den lokalen Märkten nicht beeinflussen und erzielen häufig wenige bis keine Gewinne. Oftmals wird berichtet, dass die Bauern ihre Produkte, wie Tomaten oder Kohl, gar nicht erst zu den Märkten transportieren, weil die hohen Transportkosten zu finanziellen Verlusten führen würden. So verrottet Gemüse noch auf dem Feld, da es wirtschaftlich keinen Sinn macht die Ernte einzuholen. Dies liegt vor allem an der Abhängigkeit vom Regen. Alle Bauern bringen ihre Produkte zur gleichen Zeit auf den Markt. Das drückt die Preise gewaltig.
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Wasser aus dem Hahn trinken – in Kenia meist nicht denkbar. Das vorgefundene Wasser vor Ort ist verschmutzt und krankheitserregend. Durchfallerkrankungen sind oft die Konsequenz. Alle 2 Minuten stirbt ein Kind unter 5 Jahren an einer Durchfallerkrankung (Quelle: WASHWatch). Circa 450.000 Menschen im Grenzgebiet Kenia und Uganda haben keine sauberen Trinkwasserquellen zu Verfügung.
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Mal eben zur Bank gehen und Geld holen und für Investitionen Kredite beantragen – für uns Normalität aber in Sambia nicht denkbar.
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