In Sambia unterstützt NAK-karitativ seit 2014 den Aufbau der Henwood Chibombo Farm, die die Grundlage für das landwirtschaftliche Trainingszentrum „Chabota“ (Projekt 2014-011 „Ausbildungs-zentrum Sambia“) bildet. Das Chabota Trainingszentrum bietet jungen Menschen, die aufgrund ihrer familiären Situation ein Leben auf der Straße führen mussten, eine Chance auf eine zertifizierte, landwirtschaftliche Ausbildung.
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Seit einigen Tagen ziehen Heuschreckenschwärme von enormem Ausmaß durch Ostafrika. Die Regenzeit hat ihre Vermehrung stark begünstigt. Innerhalb von Minuten, ziehen die unvorstellbar großen Schwärme über das Land, und fressen die Felder kahl.
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Ein in Kenia weit verbreitetes Problem ist der Raubbau von einheimischen Hölzern. Schätzungen der Behörden zufolge, wurden in den letzten Jahren Hölzer im Wert von ca. 11 Millionen US-Dollar abgeholzt. Kenias Wälder haben aufgrund der besonderen Holzarten einen hohen wirtschaftlichen- aber auch kulturellen und wissenschaftlichen Wert. Die jährliche Nachfrage nach Holz liegt schätzungsweise bei 37 Millionen Kubikmetern. Verantwortlich dafür ist die im Land verbreitete hohe Armut, fehlende Jobperspektiven und infrastrukturelle Probleme, die die Menschen dazu zwingen auf diese Ressource zurückzugreifen. Die Nachfrage nach Holz boomt. Die Folge ist, dass Kenias Wälder existenziell bedroht sind und der Baumbestand stetig schrumpft. Doch wie kann das Problem gelöst werden?
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Gestern in frühen Morgenstunden wurden die Menschen in Albanien von einem der schwersten Erdbeben seit Jahrzehnten überrascht. Mit einer Stärke von 6,4 wurde das Land erschüttert. Mindestens 23 Menschen haben ihr Leben verloren. Hunderte wurden verletzt und haben ihr zu Hause verloren.
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In der Connaught Church, im Township Elsiesrivier/Kapstadt, besuchte zuletzt einer unserer Projektkoordinatoren das Projekt „Skills Unlimited“, ein Folgeprojekt, welches wir zusammen mit unserem lokalen Partner vor Ort, der Masakhe Hilfsorganisation, seit Februar 2019 durchführen. In dem Projekt erhalten ehemalige Drogenabhängige, Schulverweigerer und Arbeitslose die Chance, sich beruflich neu zu orientieren und einen Hauptschulabschluss zu erwerben, um dann wieder in das Erwerbsleben einsteigen zu können.
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„De witte Bletz“, so nennt man das Ergebnis aus der zweiten Traubenpressung. Der Genuss „haut rein“ wie ein weißer Blitz. Seit eh und je erhielten die Arbeiter auf den Weinfarmen rund um Kapstadt ihren Lohn teilweise in diesen Naturalien bezahlt. Die Wirkungen: schleichende Alkholabhängigkeit mit Auswirkungen bis in die nachfolgenden Generationen. Das „fetal alcohol syndrom“ zeigt sich bei vielen Kindern: Hyperaktivität, ein kreischendes Sprechen und eine gewölbte Stirn. Es ist nachvollziehbar, dass diese Kinder heftige Probleme in der Schule haben. Gemeinsam mit unserem Partner MASAKHE tun wir etwas für diese Kinder durch Schaffung von Einrichtungen für die nachschulische Betreuung.
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Gemeinsam mit ca. 100 Jugendlichen und 30 Bauern in Monte Verde auf der Insel Fogo starten wir mit dem Aufbau eines Gemeinschaftsgartens auf den Kapverden. Die Kapverden sind ein kleiner afrikanischer Inselstaat. Die Inselgruppe umfasst insgesamt 14 Inseln im Atlantischen Ozean. Neun von ihnen sind bewohnt. Insgesamt leben hier knapp 550.000 Menschen. Die ehemalige portugiesische Kolonie zählt heute zu den wirtschaftlich stabilsten Ländern Afrikas. Trotzdem ist die Armut der Menschen allgegenwärtig. Einkommensmöglichkeiten bietet meist nur der Tourismus. Die Arbeitslosenquote liegt bei 20%. Der Stundenlohn liegt bei ca. 6,50 EURO. 30% der Einwohner leben unterhalb des Existenzminimums. Der landwirtschaftliche Anbau und die Erwirtschaftung eines zusätzlichen Einkommens sind aufgrund der kargen Umgebung schwierig. In Teilen der Inseln besteht oftmals kein Zugang zu tief liegenden Wasserquellen, die nur durch aufwendige Bohrungen erreicht werden können. Meerwasserentsalzungsanlagen sind nicht flächendeckend vorhanden. Zunehmende Dürreperioden mit hohen Temperaturen erschweren die Weidewirtschaft und den Aufbau eines nachhaltigen Nährstoffkreislaufs zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit. NAK-karitativ schafft mit der Bohrung eines Brunnens mit einer Tiefe von beinahe 200 Metern weitere Einkommensmöglichkeiten. Denn nun kann ganzjährig in den Gemüsegärten Wasser geschöpft und genutzt werden.
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Wir sind in Brunsweg, einem kleinen Dorf in Surinam. Das unabhängige Land gelegen am Atlantischen Ozean ist als Nachbarland von Brasilien und Guyana eine Verkehrsschlagader durch die Verbindung der Flüsse Suriname, Saramacca und Coppename. Amtssprache ist niederländisch. Etwa 563.402 Einwohner leben hier zumeist in ärmlichen Verhältnissen. Das Klima ist tropisch. 80% des Landes bestehen aus Regenwald. Die Temperaturen liegen selten unter 24 Grad – die meiste Zeit eher über 30. Auch wenn die Menschen nicht viel haben, die Fortführung ihrer Bräuche und Kultur ist ihnen wichtig. So z.B. auch die Beerdigung ihrer Verstorbenen, die aufgrund der Temperaturen aus Seuchenschutzgründen meist am gleichen Tag erfolgen muss. NAK-karitativ setzt sich mit dem Bau eines Gemeindehauses dafür ein, dass die Menschen in Würde Abschied nehmen können. Aber auch gemeinschaftliche und wirtschaftliche Zwecke werden mit dem Bau eines Gemeinschaftshauses gedeckt.
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„Fußball ist der Integrationsmotor schlechthin!“, sagte die damalige Integrationsbeauftragte Deutschlands, Maria Böhmer im Jahr 2010. Dass dies möglich ist, zeigt ein Integrationsprojekt von NAK-karitativ in Zusammenarbeit mit dem Wuppertaler Sportverein (WSV). Bereits von Februar 2016 bis März 2017 führte der Leiter der Futsal-Abteilung des WSV, Alen Erkocevic, gemeinsam mit Sven Schmidt, Sozialarbeiter vom Bergischen Kolleg Wuppertal, ehrenamtlich eine Futsal-AG (Hallenfußball) durch. Durch Sven Schmidts Tätigkeit bei NAK-karitativ und der Zusammenarbeit mit Alen Erkocevic bestand bereits eine Verbindung zum Wuppertaler SV, die nun weiter ausgebaut werden konnte. Im Frühjahr 2018 wurden konkrete Planungen umgesetzt, ein neues Jugend-Fußballteam des Wuppertaler SV (WSV) zu gründen. Zusammen mit internationalen Studenten vom Bergischen Kolleg und dem WSV unterstützt NAK-karitativ geflüchtete Jugendliche durch konkrete Maßnahmen und Sportangebote sich in die Gesellschaft zu integrieren und soziale Kontakte zu knüpfen.
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Das ist nicht der neue Sommertanzhit, sondern drückt in São Tomé und Príncipe die Bitte um eine Mitfahrgelegenheit aus. Vor allem auf der 18km langen Fahrt aus der Hauptstadt Sao Tome zur Farm Terra Batata im Innern der Insel schallt einem dieser Ruf oft entgegen. Seit Anfang April diesen Jahres wird der 16 Hektar große Betrieb, der dem Hilfswerk der Neuapostolischen Kirche ANAC (Accao de Igreja Nova Apostolica de Caridade) überschrieben wurde, im Rahmen eines Kooperationsprojektes zwischen der weltumspannenden Bewegung für biologischen Landbau (IFOAM) und NAK-karitativ betrieben. Dabei soll schrittweise die Umstellung von konventioneller Landwirtschaft, also Einsatz von Düngemitteln auf organische Landwirtschaft (z.B. Kompost) erreicht werden.
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