• Kinder einer Schule erhalten Lebensmittelrationen
  • Schulkinder erhalten Lebensmittelrationen
  • Schüler mit ihrem Klassenlehrer in der Aufbewahrungskammer für die Lebensmittel
  • Eltern holen ihre Kinder von der Schule ab
  • Schüler mit ihrer Maismehlration - bereit diese nach Hause zu bringen

Katastrophen

Nothilfe Südsudan

Projektberichte

„An dem Tag als wir die Nahrungsmittel erhalten habe, war Freude in den Augen meiner Kinder. Sie wussten ganz genau, dass sie sich jetzt satt essen können.“, erzählt eine Mutter einige Tage nach der Verteilung der Nahrungsmittelpakete als sie ihre Kinder von der Schule abholt. Aufgrund der Notsituation im Südsudan organisiert NAK-karitativ seit 2016 regelmäßige Verteilungen von Hilfsgütern. Erste Anlaufstelle sind die örtlichen Schulen.

Im Mai 2017 wurden erneut 559 Familien mit Lebensmitteln versorgt und damit 2.406 Menschen. Jede Familie hat 10 Kilogramm Maismehl, 5 Kilogramm Bohnen und 1,5 Liter Öl pro Familienmitglied erhalten. Mit dieser Ration können sich die Familien mindestens einen Monat lang ernähren. 

„Es herrscht noch immer Krieg bei uns. Das Leid der Menschen im Südsudan wächst stetig an. Menschen, die für die Regierung arbeiten, wie beispielsweise Lehrer, haben teilweise seit vier Monaten kein Gehalt bekommen. Wenn die Zahlung wieder aufgenommen wird, dann nur für einen Monat. Danach folgen wieder mehrmonatige Zahlungsausfälle. Die Preise auf dem Markt sind so hoch, dass die Menschen sich noch nicht einmal mehr 10 Kilogramm Maismehl von ihrem Gehalt kaufen können.“, berichtet unser Ansprechpartner vor Ort.

Zwar löst die Verteilung von Nothilfepaketen die Versorgungsengpässe nicht auf Dauer, doch gibt sie den Menschen für einen bestimmten Zeitraum etwas Kraft. Kinder können sich im Unterricht wieder konzentrieren, Lehrer können unterrichten und der Hunger tritt für ein paar Wochen in den Hintergrund. „Essen bedeutet für die Kinder Frieden. Wenn ein Kind versorgt und satt ist, kann es mit anderen Kinder spielen.“, erzählt Apostel Morris aus dem Südsudan.

 

Das Projekt wird unterstützt vom Missionswerk der Neuapostolischen Kirche Süddeutschland e.V.

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