• Gruppenbild mit allen Beteiligten des Projektes für Spar- und Kreditgruppen.
  • Die Frauen der Kredit- und Spargruppen erzählen von ihren Erlebnissen.
  • Sophia aus Rufunsa, hier rechts im Bild mit der gelben Jacke.

Ernährung

8. März ist internationaler Weltfrauentag!

Vereins-Nachrichten

Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Ein Recht darauf Land zu besitzen und zu erben! So unterschiedlich sind die Forderungen von Frauen an diesem besonderen Tag. Es ist erstaunlich, wie der Geburtsort die Chancen im Leben beeinflussen kann, nur leider scheint es, dass Frauen trotzdem immer noch relativ im Nachteil sind. Nicht ohne Grund lautet das 5. Ziel der nachhaltigen Entwicklungsziele (SDG): Geschlechtergleichstellung erreichen und alle Frauen und Mädchen zur Selbstbestimmung befähigen.

In den Projekten von NAK-karitativ wird dieses globale Ziel ebenfalls verfolgt und umgesetzt. Das Projekt für Spar- und Kreditgruppen in Sambia und Malawi eignet sich hervorragend um Frauen und Mädchen zu stärken und ihnen eine Stimme in der Familie zu geben. Durch gemeinsames Sparen, können die Mitglieder der Gruppen sich aus dem Gruppenkapital kleine Kredite für ihre Einkommensaktivitäten nehmen. Viele Frauen sind ohnehin vermehrt im informellen Sektor tätig. Als Marktfrauen handeln sie mit Lebensmitteln, Second-Hand-Kleidung oder bereiten Backwaren vor, die sie auf den Straßen verkaufen. Die kleinen Kredite ermöglichen Ihnen die Chance die Aktivitäten auszuweiten und somit für ihre Familien zu sorgen.

Sophia aus Rufunsa in Sambia ist seit 2017 Mitglied in einer Spargruppe, betreut durch NACRO (New Apostolic Church Relief Organisation) der lokale Partner von NAK-karitativ. Sie ist 59 Jahre alt und seit längerem verwitwet. Sie kümmert sich um fünf ihrer Enkel, da die Eltern verstorben sind. Die finanzielle Belastung für die Kinder und für sich zu sorgen lag schwer auf ihren Schultern. Teilweise hatte sie nicht genügend Geld, um ihrer Familie eine ausreichende Ernährung zu ermöglichen, einmal abgesehen von den Kosten für die Schulbildung ihrer Enkel. Sie hat mit kleinen Sparbeträgen von 2 oder 5 Euro monatlich angefangen. Am Ende des ersten Jahres hatte sie 35 Euro zusammengespart und ausgezahlt bekommen. Von der Hälfte des Geldes hat sie sich drei Ziegen-Kitz gekauft. Zusätzlich baut sie nun auf ihrem Land Ananas für den Verkauf an und handelt mit Stoffen, die sie in der Hauptstadt kauft. „Im letzten Jahr habe ich aus meinen 3 Zicklein, 27 Ziegen herangezogen.“ berichtet Sophia. „Leider wurden mir 23 Ziegen geklaut. Nun habe ich noch 4, aber ich weiß wie es geht, ich lasse mich nicht unterkriegen und starte von neuem. Ich bin schon alt und hätte nicht gedacht, dass ich noch einmal so eine Chance bekommen würde. Jetzt kann ich für meine Enkel sorgen und Schulgelder und Material bezahlen, genügend Essen haben wir auch. Ich bin sehr dankbar an dem Projekt teilnehmen zu können.“

Dies ist nur eine von vielen Geschichten aus den Projekten. Immer wieder wird von den Frauen berichtet, dass sie nun zu Hause ein Mitspracherecht haben, da sie ebenfalls etwas zum Familieneinkommen beisteuern. Dies sind wichtige Schritte auf dem Weg zur Erreichung des 5. Entwicklungsziels.

Mehr Informationen zur Existenzsicherung der Dorfgemeinschaften in Sambia finden Sie hier.

Spenden Sie jetzt für das Projekt "Existenzsicherung Sambia"

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Mit 270 Euro ermöglichen Sie einem Teilnehmer die Ausbildung zum Community Based Trainer.

Mit 150 Euro ermöglichen Sie eine Haushalt die Teilnahme an einer Schulung für die Genossenschaftsbildung.

Mit 80 Euro ermöglichen Sie einem Haushalt eine Schulung in Sparen und Investieren.

MEHR INFORMATIONEN ZU DIESEM PROJEKT

Mal eben zur Bank gehen und Geld holen und für Investitionen Kredite beantragen – für uns Normalität aber in Sambia nicht denkbar.
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