• Die genähten Masken. Einige von ihnen wurden mit den Nothilfepaketen an die bedürftigen Familien verteilt.
  • Die Schülerinnen des Ausbildungszentrums bei der Maskenherstellung.
  • Auch diese Turnbeutel wurden im Jahr 2014 von dem Schneiderei-Ausbildungsbetrieb hergestellt und auf dem IKT in München verteilt.
  • Die jungen Frauen bei der Essensausgabe. Täglich wird Reisbrei gekocht.
  • Hygienemaßnahmen sind mittlerweile fester Bestandteil des Lehrplans. Die Schlosserwerkstatt des Ausbildungszentrums fertigte Waschbecken für die Handhygiene an, die nun überall im Zentrum aufgebaut sind.
  • Einige Dorfbewohnerinnen mit den erhaltenen Lebensmittelpaketen.

Katastrophen

Burkina Faso: "Lebensmittel für den Hunger – Masken gegen Corona!"

Projektberichte

Viele afrikanische Länder verlängern gerade ihre Ausgangssperren um mehrere Wochen: Grund: Steigende Zahlen an Neuerkrankungen. Durch die Lockdown-Maßnahmen haben sich die ohnehin schwierigen Lebensumstände der Menschen weiter verschlechtert. NAK-karitativ ist im Süden und in Ouagadougou aktiv. Rund 1.500 Menschen haben bisher von den Landwirtschaftsprojekten profitiert.

Erst fielen die Regenfälle aus, dann kam Corona. Die Ernteausfälle sind katastrophal und durch den Lockdown brachen nun auch noch viele Tagelöhner-Jobs weg. In der Folge fehlt es an Geld für Lebensmittel.

NAK-karitativ unterstützt die in den Projekten engagierten Familien mit Nothilfepaketen. Die Lebensmittelpakete reichen etwa einen Monat für eine 5-köpfige Familie und enthalten Grundnahrungsmittel wie Reis, Öl, Mais und Bohnen sowie Kernseife und Masken.  

Durch den Lockdown war auch die Berufsschule in der Hauptstadt Ouagadougou für ca. 300 Schülerinnen geschlossen, die NAK-karitativ seit mehreren Jahren unterstützt (siehe z.B. Projekt 2017-006). Der Lockdown ist ein massiver Rückschlag für die Ausbildung der jungen Frauen, da viele der Schülerinnen, die im Ausbildungszentrum leben, sich wieder in die ländlichen Gebiete zu ihren Familien zurückziehen. Einige werden vermutlich nicht mehr für die Fortführung ihrer Ausbildung zurückkehren. Das Ausbildungszentrum umfasst unter anderem eine Schneiderei-Werkstatt, in der jungen Frauen eine Berufsausbildung zur Näherin erhalten. In dieser Werkstatt wurden übrigens die auf dem IKT 2014 in München verteilten „Turnbeutel“ genäht. Auf Grund der landesweiten Maskenpflicht und der hohen Nachfrage nach Masken erteilte das Gesundheitsministerium eine Ausnahmegenehmigung zur Wiederaufnahme des Schulbetriebs in der Schneiderei.

Die sogenannten „Nasenverdecker“ werden jetzt im Rahmen der Ausbildung von ca. 30 Schülerinnen hergestellt. Den Stoff für die Herstellung der Masken kaufen sie auf umliegenden Märkten, die ein vielfältiges Angebot an Baumwollprodukten aufweisen. Burkina Faso ist weltweit sechstgrößter Exporteur für Baumwolle. Jährlich werden rund 700.000 Tonnen ins Ausland ausgeführt. Die Einnahmen aus dem Maskenverkauf dienen mit zur Finanzierung des Schulbetriebs. Zusätzlich sorgt NAK-karitativ während der Pandemie für Lebensmittel zur Versorgung der jungen Frauen und ihren Familien. Für die Schülerinnen werden begleitend Hygieneschulungen durchgeführt. 

Spenden sind höchst willkommen!

 

Projektnummer: 2020-002 "Nothilfe Epidemien, Pandemien"

 


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Mit 20 Euro kann eine Familie für eine Woche mit Nahrungsmitteln versorgt werden.

MEHR INFORMATIONEN ZU DIESEM PROJEKT

Nairobi (Kenia) Die Auswirkungen der Corona-Pandemie halten die Welt in Atem. Während die Länder im globalen Norden mit enormem Aufwand versuchen die Folgen für Gesundheit und Wirtschaft in den Griff zu bekommen, sieht es auf dem afrikanischen Kontinent weit dramatischer aus. Viele Regionen befanden sich bereits in Vor-Corona-Zeiten im Krisenmodus: Trockenheit, Überschwemmungen – zum Teil bedingt durch Klimaveränderungen –, zuletzt die Heuschreckenplage, politische Verwerfungen, kriegerische Konflikte u.v.m.
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