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  • Sommerfest 2026 der ökumenischen Suppenküche „Niemand is(s)t allein“ in Horn-Bad Meinberg

GUTES TUN 2026 - Nächstenliebe, die ankommt: Sieben Projekte für mehr Miteinander

Projektberichte

Dank der Förderung durch die Klaus-Bartenbach-Stiftung geht das Förderprogramm „Gemeinsam GUTES TUN“ von NAK-karitativ e.V. in die zweite Runde. Mit bis zu 2.000 Euro pro Projekt fördern wir auch in diesem Jahr das soziale Engagement von sieben Gemeinden der Neuapostolischen Kirche. Die ausgewählten Projekte machen deutlich, wie vielfältig gelebte Nächstenliebe sein kann – von der Unterstützung sozialer Einrichtungen über Angebote gegen Einsamkeit bis hin zur konkreten Hilfe für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen. Alle Projekte stehen Menschen unabhängig von ihrer Religion offen.

Die Gemeinde Groß-Gerau engagiert sich für den Neubau des stationären Hospizes Groß-Gerau engagiert. Herzstück des Projekts ist ein Benefizkonzert des NAK-Projektchors „Ensemble Conspirito“ (6. September 2026), bei dem nicht nur Spenden gesammelt werden, sondern auch über die wichtige Arbeit des Hospizes informiert wird. Vertreterinnen und Vertreter der Hospizstiftung werden die Einrichtung vorstellen und mit den Besucherinnen und Besuchern ins Gespräch kommen. So verbindet das Projekt kulturelles Engagement mit konkreter Unterstützung für schwerkranke Menschen und ihre Angehörigen.

Auch Menschen mit Behinderung stehen im Mittelpunkt eines geförderten Projekts: Die Gemeinde Lindlar unterstützt die Lebenshilfe Bergisches Land e.V. bei der Anschaffung eines Sonnenschutzes für die Terrasse einer Wohngemeinschaft für Menschen mit Behinderung. Die Terrasse ist ein wichtiger Treffpunkt im Alltag der 25 Bewohnerinnen und Bewohner und wird insbesondere in den Sommermonaten intensiv genutzt. Mit der Förderung kann ein geschützter Aufenthaltsbereich entstehen, der gemeinsame Aktivitäten im Freien ermöglicht und die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner nachhaltig verbessert. Gleichzeitig beteiligt sich die Gemeinde mit einer Spendensammlung an der Finanzierung des Projekts.

Hilfe im Alltag leistet auch die Gemeinde Vlotho: Sie unterstützt den Diakonieladen und die Tafel Vlotho bei der Digitalisierung ihrer Arbeitsabläufe. Mit der Anschaffung moderner Unterschriftenpads und passender Software können Formulare künftig digital erfasst und rechtskonform unterschrieben werden. Dadurch werden Verwaltungsprozesse vereinfacht, Papier eingespart und Mitarbeitende entlastet. Die gewonnene Zeit kommt unmittelbar den rund 200 Menschen zugute, die regelmäßig die Angebote der Tafel nutzen. Gleichzeitig knüpft das Projekt an das langjährige Engagement der Gemeinde für die örtliche Tafel an.

Die Gemeinde Wuppertal-Elberfeld unterstützt Frauen auf ihrem Weg in ein selbstbestimmtes Leben nach Gewalterfahrungen. Mit einer groß angelegten Sachspendenaktion hilft sie dem Frauenhaus Wuppertal dabei, betroffene Frauen beim Neustart zu unterstützen. Gesammelt werden unter anderem Töpfe, Geschirr, Kleinmöbel, Handtücher und weitere Haushaltsgegenstände, die für die Einrichtung einer neuen Wohnung benötigt werden. Denn viele Frauen müssen nach ihrem Aufenthalt im Frauenhaus ihr Zuhause vollständig neu aufbauen. Die Gemeinde organisiert die Sammlung, koordiniert die Übergabe der Spenden und möchte daraus ein langfristiges Hilfsangebot entwickeln.

Auch die Begleitung schwerkranker Menschen wird gefördert: Die Gemeinde Lübbecke unterstützt das Hospiz veritas bei der Finanzierung der Aromapflege. Hochwertige ätherische Öle und ergänzende Schulungen für die Mitarbeitenden ermöglichen eine wohltuende Begleitung der Hospizgäste. Die Aromapflege kann dazu beitragen, Unruhe, Schmerzen oder Übelkeit zu lindern und das Wohlbefinden schwerkranker Menschen zu verbessern. Da die speziellen Öle regelmäßig nachgekauft werden müssen, leistet die Förderung einen wichtigen Beitrag dazu, dieses ergänzende Pflegeangebot für die Hospizgäste auch langfristig aufrechtzuerhalten.

Auch Gemeinschaft und Teilhabe stehen im Mittelpunkt: Die Suppenküchengruppe der Gemeinde Horn-Bad Meinberg unterstützt das ökumenische Projekt „Niemand is(s)t allein“. Seit mehreren Jahren treffen sich dort jeden Freitag rund 35 Menschen zu einem gemeinsamen Mittagessen. Das Angebot richtet sich an Menschen, die Unterstützung benötigen oder der Einsamkeit entfliehen möchten. Mit der Förderung werden ein festliches Weihnachtsbuffet sowie kleine Geschenke für die Gäste finanziert. Die Weihnachtsfeier soll den Besucherinnen und Besuchern besondere Wertschätzung vermitteln und ihnen ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit schenken.

Auch durch die Adventszeit werden Menschen in Zeiten der Trauer begleitet. Mit der Adventsandacht „Du fehlst“ (Anfang Dezember 2026) schafft die Gemeinde Neuhausen auf den Fildern einen Ort des Innehaltens für Menschen, die einen nahestehenden Angehörigen verloren haben. Die Veranstaltung verbindet seelsorgerliche Begleitung mit gemeinschaftlicher Begegnung und lädt dazu ein, Trauer bewusst Raum zu geben. Ein Lichtritual, persönliche Erinnerungsmomente und der anschließende Austausch bei Punsch und Gebäck sollen Trost spenden und das Gefühl vermitteln, mit der eigenen Trauer nicht allein zu sein. Das Angebot richtet sich bewusst an Menschen aller Konfessionen sowie an kirchenferne Interessierte und soll langfristig zu einer festen Einrichtung in der Adventszeit werden.

 

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