• Wir Leben auf den Kosten der nächsten Generationen!
  • Auswirkungen des Klimawandels. Zyklon Idai zerstört große Teile Südostafrikas.
  • 3. Erden braucht Deutschland!
  • 0,5 Erden braucht Malawi!

HEUTE: Deutscher Erdüberlastungstag - alle Ressourcen aufgebraucht!

Wenn alle so leben würden wie wir in Deutschland, dann hätten wir heute bereits die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen für dieses Jahr verbraucht. Noch nicht einmal ein halbes Jahr kommen wir mit unserem Verbrauch über die Runden!

Zur Berechnung werden dazu die biologischen Kapazitäten der Erde, Ressourcen aufzubauen, sowie Abfälle und Emissionen aufzunehmen, dem Bedarf an natürlichen Ressourcen und Flächen wie Wälder und Ackerland, gegenübergestellt.

 

Die Daten werden jährlich vom Global Footprint Network ermittelt und veröffentlicht. „Da wir nur eine Erde haben, führt diese Übernutzung zu einer fortschreitenden Verschlechterung der Böden und Waldqualität und zu einer hochriskanten Klimakrise. Wir sind Teil eines gefährlichen Schneeballsystems: Wir nehmen Ressourcen der Zukunft, um die heutige Wirtschaft zu füttern. Wie bei einem finanziellen Schneeballsystem bauen wir uns damit die eigene Falle“, sagt Dr. Mathis Wackernagel, Gründer des Global Footprint Networks.

 

Energieversorgung, Verkehr aber auch die industrielle Landwirtschaft tragen in hohem Maße zu den enormen Treibhausgasemissionen Deutschlands bei. Für unseren Lebensstil benötigen wir 3 Erden. Wir leben auf Kosten anderer! Die Auswirkungen sind bereits heute zu Spüren. Der Zyklon Idai hat ganze Landstriche in Malawi, Simbabwe und Mosambik zerstört. Den dort lebenden Bauern sind ihre Existenzgrundlagen zerstört worden. Im Gegensatz zu uns benötigt Malawi gerade mal eine „halbe Erde“ pro Jahr. Auch in Deutschland kann man die Folgen unseres Lebensstils spüren: Rekordsommer in 2018 mit teilweise massiven Ernteausfällen; der Winter, viel zu mild - und doch waren über Wochen mehrere Dörfer wegen extremen Schneefalls von der Außenwelt abgeschlossen. Stürme und Starkregen zerstörten Häuser, Straßen und Ernten.

 

Der Klimawandel ist eine Aufgabe aller Industriestaaten, der sogenannten „entwickelten“ Welt. Jeder kann seinen Anteil beitragen, zum Beispiel durch

  • Verzicht auf die dritte Städtereise im Jahr,
  • Lebensmittel können regional besorgt werden,
  • bewussteren Einsatz des PKW,
  • häufige Nutzung von Fahrrad und Bahn als Verkehrsmittel

Auf der Website des Global Footprint Networks kann jeder seinen eigenen Verbrauch berechnen und sich Anregungen holen, wie man den eigenen Lebensstil anpassen kann.

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