Wasser, das Leben ermöglicht – und verändert
Mit dem Bau von zwei solarbetriebenen Bohrlöchern und 16 dezentralen Wasserentnahmestellen in 16 Dörfern wurde eine ganzjährige Versorgung mit sauberem Wasser geschaffen – in maximal 500 Metern Entfernung zu jedem Haushalt. Der Erfolg ist messbar: 80 % weniger wasserbedingte Krankheiten in der Region.
Doch noch spürbarer ist die Veränderung im Alltag: Kleidung wird schneller sauber, Seife hält länger, Kochen und Körperpflege sind sicherer – Zeit und Ressourcen, die nun in Bildung, Arbeit oder das Miteinander investiert werden können.
Wissen, das bleibt – Strukturen, die tragen
Nachhaltigkeit braucht Wissen und lokale Verantwortung. Deshalb wurden 17 sogenannte WASH-Komitees (WASH = Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene), also Wasser- und Hygienemanagementgruppen, mit insgesamt 148 Mitgliedern gegründet und intensiv geschult. Diese Gremien übernehmen die Wartung der Anlagen, führen Hygieneschulungen durch und sorgen dafür, dass das erlernte Wissen weitergetragen wird.
Besonders wichtig: Mehr als die Hälfte der Mitglieder sind Frauen – ein starkes Zeichen für mehr Teilhabe, nicht nur im häuslichen Umfeld, sondern auch in der Dorfstruktur. Die WASH-Komitees arbeiten eng mit bestehenden Spargruppen zusammen, in denen sich Frauen und Männer gemeinsam für finanzielle Eigenständigkeit und Zukunftssicherung organisieren.
Wenn Toiletten Bildung ermöglichen
An sieben Schulen, zwei Märkten und einem Gesundheitszentrum wurden 20 geschlossene, geschlechtergetrennte und barrierefreie Toilettenanlagen gebaut – mit spürbarer Wirkung: Kinder sind seltener krank, können regelmäßiger am Unterricht teilnehmen, und besonders für Mädchen bedeutet der sichere Rückzugsort mehr Würde und Schutz.
Wie entscheidend dies ist, erklärt Herr Phiri*, Schulleiter einer der Projektschulen: „Früher mussten viele Kinder aufgrund von Krankheiten oder fehlender Sanitärmöglichkeiten zu Hause bleiben. Heute haben sie wieder eine echte Chance auf Bildung – und damit auf eine selbstbestimmte Zukunft.“
Wasser, das Leben ermöglicht – und verändert
Mit dem Bau von zwei solarbetriebenen Bohrlöchern und 16 dezentralen Wasserentnahmestellen in 16 Dörfern wurde eine ganzjährige Versorgung mit sauberem Wasser geschaffen – in maximal 500 Metern Entfernung zu jedem Haushalt. Der Erfolg ist messbar: 80 % weniger wasserbedingte Krankheiten in der Region.
Doch noch spürbarer ist die Veränderung im Alltag: Kleidung wird schneller sauber, Seife hält länger, Kochen und Körperpflege sind sicherer – Zeit und Ressourcen, die nun in Bildung, Arbeit oder das Miteinander investiert werden können.
Wasser – Schlüssel zur Selbstversorgung
Mit dem Zugang zu Wasser eröffneten sich auch neue Einkommensquellen: Zahlreiche Haushalte haben kleine Gärten oder Felder angelegt. Überschüsse werden auf lokalen Märkten verkauft, die Ernährungslage hat sich deutlich verbessert – ein Gewinn für Familien und für die gesamte Region.
Was bleibt: Gemeinschaft, Teilhabe, Zukunft
Das Projekt in Phalombe zeigt eindrucksvoll, wie existenziell Wasser für ein menschenwürdiges Leben ist – und wie vielschichtig seine Wirkung: Gesundheit, Bildung, Teilhabe, wirtschaftliche Perspektiven und Gleichstellung greifen ineinander.
Durch Ihre Unterstützung konnte dieses Projekt Wirklichkeit werden. Sie haben dazu beigetragen, dass Wasser in Phalombe nicht mehr nur ein kostbares Gut ist – sondern ein selbstverständlicher Bestandteil eines guten Lebens.
Danke für Ihr Vertrauen. Danke, dass Sie Wandel möglich machen.
Projekt-Highlights im Überblick
- Wasserversorgung:
2.127 Haushalte (ca. 10.260 Menschen) direkt erreicht; weitere 1.000 Haushalte profitieren indirekt.
2 solarbetriebene Bohrlöcher, 16 Wasserentnahmestellen in 16 Dörfern. - Sanitäranlagen:
20 geschützte, barrierefreie Toilettenblöcke in Schulen, auf Märkten und in einem Gesundheitszentrum. - Wissen & Teilhabe:
17 WASH-Komitees mit 148 geschulten Mitgliedern; über 50 % Frauenanteil. - Wirtschaftliche Eigenständigkeit:
12 Spargruppen mit 180 Mitgliedern für finanziellen Aufbau und Vorsorge.
Das Projekt erfolgt in Zusammenarbeit mit unserer Partnerorganisation NACRO Malawi und in finanzieller Unterstützung des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).
*Namen geändert zum Schutz der Persönlichkeitsrechte.



