• Begrüßung der Dorfältesten an einer der neu gebauten Kanalrinnen.
  • Der Boden ist durch die lange Dürreperiode völlig ausgetrocknet.
  • Einer unserer Projektkoordinatoren bei der Besichtigung des Bewässerungssystems.
  • Der Fluss Rukuru - Wasserspeicher des Dorfes.
  • Installation der Solarpanele für die Wasserpumpen.
  • Auf den Feldern werden hauptsächlich Tomaten, Kohl und Mais angebaut.

Ernährung

Malawi: "Das Wasser fließt endlich!

Projektberichte

Im November 2019 besuchten unsere Projektkoordinatoren die Bauerngemeinschaft in Msongolo/Malawi um die Fortschritte des Projektes zu begutachten. Im Jahr 2015 wurde durch Überschwemmungen das Bewässerungssystem des Dorfes zerstört. NAK-karitativ beteiligte sich zusammen mit dem Partner NACRO (New Apostolic Relief Organisation) am Wiederaufbau des Kanalsystems. Die ersten neuen Bauten konnten jetzt fertiggestellt und besichtigt werden.

 

Aufgrund der Armut des Landes kann die Regierung kaum finanzielle Hilfestellung beim Wiederaufbau der dörflichen Infrastruktur leisten. 

Dabei ist das Problem allgegenwärtig. Während in den Regenmonaten häufig durch Überschwemmungen Ernte und Äcker gefährden werden, bleibt in der Trockenzeit das dringend benötigte Wasser aus. Dieser extreme Wechsel lässt nur die robustesten Pflanzen überleben, was jedes Jahr zu erheblichen Ernteverlusten führt. Ohne funktionierendes Bewässerungssystem und Bevorratungsmöglichkeiten für Wasser ist ein ganzjähriger Anbau unmöglich.

Zusätzliche Schulungen der Bauern in verbesserten landwirtschaftlichen und ökonomischen Methoden sind lange Zeit ausgeblieben. Nach und nach werden diese vereinzelt durch staatliche Unterstützung aber auch durch Hilfsorganisationen wie NAK-karitativ angestoßen.

In den letzten Monaten konnten alte Kanalsysteme rehabilitiert und acht neue Kanäle gebaut werden. Insgesamt umfasst das Bewässerungsnetz 3,2 km mit dem 28 Hektar Land bewässert werden. Gespeist werden die Kanäle mit Wasser aus dem nahegelegene Fluss Rukuru. Früher wurden die Bewässerungssysteme mit Dieselpumpen betrieben. Mittlerweile sind zwei Solarpumpen, als Ersatz für die alten Dieselpumpen, installiert. Zum Schutz für die technischen Komponenten wurden zwei kleine Häuser gebaut. Zusätzliche Hochtanks ermöglichen eine Wasserbevorratung.

Nach dem Bau der Bewässerungssysteme erhielten die Bauern Schulungen zu nachhaltigen landwirtschaftlichen Anbaumethoden. Auch Spar-Selbsthilfegruppen zur wirtschaftlichen Stärkung der Familien wurden implementiert.

Christina, die Frau eines Bauern, berichtete uns gegenüber im Interview, dass sie mit der Ernte von den bewässerten Feldern nun die vier Hungermonate im Jahr gut überbrücken kann. Insgesamt profitieren rund 1.000 Menschen von dem Projektvorhaben. Durch die verbesserten Ernteerträge können die rund 165 beteiligten Bauern ihre Familien besser ernähren und zusätzlich durch den Verkauf der angebauten Produkte auf den heimischen Märkten ein Einkommen generieren.

 

Projektnummer: 2017-015 "Kanalbewässerung für Kleinbauern in Msongolo".

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Mit 900 Euro finanzieren Sie die gesamte Betreuung eines Kleinfarmers und ermöglichen dessen Schulungen sowie die Beschaffung von Saatgut und anderen notwendigen Materialien.

Mit 125 Euro ermöglichen Sie die Versorgung einer Kleinbauernfamilie mit Düngemittel und Saatgut zum Anbau von Mais, Tomaten, Zwiebeln, Kohl und Karotten.

Mit 35 Euro ermöglichen Sie für den Kauf einer Ziege für einen Bauern.

Mit 10 Euro finanzieren Sie das Saatgut zum Maisanbau für zwei Kleinfarmerfamilien.

MEHR INFORMATIONEN ZU DIESEM PROJEKT

Subsistenzwirtschaft in Entwicklungsländern ist ein hartes Geschäft. Die Bedingungen in ländlichen Regionen lassen eine Ernährungs- und Existenzsicherung für Kleinfarmerfamilien kaum zu. Es fehlt an Wissen über nachhaltige Anbaumethoden, Zugang zu Wasser und Saatgut. In dem Dorf Luvuwo in Malawi sichert NAK-karitativ die Existenz von 100 Kleinfarmerfamilien.
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