Unter der Leitung von Manuel Helmeke und Jens Petereit vereinten sich 120 Stimmen zu einem kraftvollen und mitreißenden Chor, der vom facettenreich musizierenden Orchester getragen wurde. Hinzu kamen herausragende Solisten, die allesamt berührend und mit hoher Textverständlichkeit agierten. So wurde die bewegte Geschichte des Apostels Paulus in all ihrer Intensität und moderner Sprache lebendig.
„Aus Kleinem wird Großes, der Same geht auf.“ Das war eine der zentralen Botschaften des modernen Oratoriums und sie diente gleichsam als inhaltliche Brücke zum Benefizzweck, dem Solarstromprojekt im Südsudan.
Dank der YouTube-Übertragung erhielt das Konzert eine außergewöhnlich hohe Reichweite. Neben den knapp 600 Zuhörern in der Stendaler Kirche wurde das Konzert im Internet knapp 23.000 mal angeklickt. So ergab sich schlussendlich eine beeindruckende Spendensumme von 28.178,00 €.
Die Spendenerlöse fließen in das Projekt „Solarenergie für einen besseren Schulalltag“ im Südsudan. Am von NAK-karitativ unterstützten Schulzentrum in Juba werden täglich rund 1.500 Kinder versorgt und unterrichtet. Da die Einrichtung bislang von einer unzuverlässigen Stromversorgung und teuren Dieselgeneratoren abhängig ist, soll eine Photovoltaikanlage mit Batteriespeichern künftig Klassenräume, Schulküche, Wasseraufbereitung, Gesundheitsstation und Apotheke zuverlässig mit Energie versorgen. Die Solarenergie senkt langfristig die Betriebskosten, verbessert die Lern- und Lebensbedingungen der Kinder und trägt dazu bei, Bildung bezahlbar und dauerhaft zugänglich zu halten.



