• Die Insel der Hoffnung bietet für jeden die richtige Beschäftigung...
  • ...am Ende des Tages, kommen die Menschen ausgeglichen nach Hause.
  • Die Menschen werden liebevoll und kompetent betreut.
  • Ludmilla, die Einrichtungsleiterin (r.) und Jörg Leske, Geschäftsführer von NAK-karitativ (l.)

Bildung

Insel der Hoffnung

Projektberichte

Vor einem Jahr startete NAK-karitativ die Zusammenarbeit mit der Einrichtung „Insel der Hoffnung“ in Weißrussland. Die Tagesstätte für Menschen mit Schwerstbehinderung liegt im Stadtteil Frunsenski Rayon in Minsk. Sie wurde im Jahre 1996 von Ludmila Michaelnowna-Gotko aufgebaut und wird seit-dem von ihr geführt.

Hintergrund

Bis zu diesem Zeitpunkt gab es in Minsk für Eltern mit schwerstbehinderten Jugendlichen nur die Möglichkeit, ihre Kinder entweder selbst zu Hause zu pflegen oder sie dauerhaft einer psychiatrischen Klinik zu übergeben. Qualitative Therapien sind in diesen Anstalten jedoch nicht zu erwarten. Ludmila, die Leiterin, hat selbst ein Kind mit Behinderung und war daher mit der Problematik der Pflege und Betreuung vertraut, als sie die Insel der Hoffnung gründete. Zudem besitzt sie eine medizinische Berufsausbildung.

Aufgrund fehlender staatlicher Unterstützung für Nicht-Regierungsorganisationen, oblag die Finanzierung der Einrichtung Ludmilla selbst. Sie schaffte es Organisationen und Privatspender zu gewinnen und erhob einen geringen Betreuungsbeitrag durch die Eltern. Zwischenzeitlich erreichte Ludmilla durch zähe Verhandlungen zumindest eine dauerhafte Freistellung von den Mietkosten für das Areal, auf dem sich die Insel der Hoffnung befindet.

 

Fortschritte

Seit gut einem Jahr finanziert nunmehr NAK-karitativ einen Teil des Haushalts und ermöglichte Ludmilla den Ausbau des Betreuungsangebots. Es konnten ein zusätzlicher Psychologe und ein Kunsttherapeut eingestellt werden, das Gehalt der übrigen neun Fachkräfte auf ein faires Entgelt angehoben werden und die Qualität der Arbeit durch zusätzliche Schulungen des Personals in den Bereichen Schwerkrankenpflege, Hygiene und  richtiges Anreichen von Nahrungsmitteln erhöht werden. Diese Maßnahmen ermöglichten die Aufnahme von sechs neuen Patienten, darunter drei Rollstuhlfahrer, sowie eine Ausweitung des Beschäftigungsangebots.

Insgesamt sorgt die Insel der Hoffnung für 62 stark behinderte Menschen im Alter zwischen 16 und 40  Jahren. Die Betreuung wird für 10 Stunden pro Tag angeboten. Das ermöglicht den Eltern einem Gelderwerb nachzugehen. Viele von Ihnen sind alleinerziehend und dringend auf die Hilfe angewiesen. Die Eltern zahlen dafür einen geringen Betrag, der bei 40 weißrussichen Rubeln liegt. Im Vergleich dazu verdient eine Krankenpflegerin oder eine Buchhalterin zwischen 500 und 1.000 weißrussischen Rubel.

 

Warum wir Ihre Unterstützung benötigen?

Das Angebot in der Einrichtung ist vielseitig (töpfern, werken, weben, malen, sticken, stricken...). Die in Handarbeit produzierten Gegenstände können leider nur verschenkt werden, ein Verkauf würde die steuerliche Befreiung der Einrichtung gefährden. Durch geschicktes Agieren kann Ludmilla jedoch zumindest erreichen, dass Beschenkte ihrerseits der Einrichtung gelegentlich steuerunschädliche Spenden zukommen lassen.

Die Insel der Hoffnung ist die Einzige ihrer Art in Minsk, auf der Warteliste der Einrichtung befinden sich zurzeit 135 (!) Menschen mit Behinderung.

Helfen Sie uns, den jungen Menschen weiterhin ein Umfeld zu ermöglichen, in dem sie liebevoll und fördernd betreut werden.

 

Das Projekt wird in Kooperation mit der Neuapostolischen Kirche Berlin-Brandenburg durchgeführt.

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MEHR INFORMATIONEN ZU DIESEM PROJEKT

Menschen mit einer Behinderung sind auf ein liebevolles Umfeld angewiesen, in dem sie angenommen und gefördert werden. In diesem Feld haben sich mittlerweile einige Einrichtungen etabliert, die von staatlicher Seite finanziert werden. In ärmeren Ländern müssen besonders private Initiativen ums Überleben kämpfen. Staatliche Zuschüsse gibt es wenige bis keine, die Nachfrage hingegen ist hoch.
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