Wenn Regen zum Risiko wird
Besonders im rechten Flügel des Sportpalastes zeigt sich, wie dringlich Veränderungen sind. Immer wieder dringt Feuchtigkeit durch das undichte Dach ein. Wände und Decken sind gezeichnet von Wasserflecken, Umkleideräume verlieren ihre Funktionalität. Gerade im Winter verschärft sich die Situation – der Trainingsalltag wird unsicher.
Für die Jugendlichen bedeutet das: Ausweichen, Einschränkungen, manchmal sogar Trainingspausen. Dabei ist gerade Kontinuität entscheidend, um Fortschritte zu erleben und dranzubleiben.
Auch in anderen Bereichen des Gebäudes sind Spuren früherer Schäden sichtbar. Zwei Räume im Obergeschoss sind zwar nicht mehr akut gefährdet, aber weiterhin nur eingeschränkt nutzbar. Räume, die eigentlich Platz für Begegnung, Vorbereitung und Austausch bieten könnten, stehen nur begrenzt zur Verfügung.
Neue Perspektiven durch sichere Räume
Mit gezielten Instandsetzungsarbeiten verändert sich die Situation grundlegend. Das Dach im rechten Flügel wird repariert, Feuchtigkeit draußen gehalten. Die Umkleideräume werden so hergerichtet, dass sie wieder zuverlässig genutzt werden können. Wände werden instandgesetzt, Flächen geschützt und Räume neu gestaltet.
Parallel dazu entstehen im Obergeschoss wieder vollständig nutzbare Räume. Orte, an denen sich die Jugendlichen vorbereiten, austauschen und gemeinsam Zeit verbringen können.
So entsteht Schritt für Schritt ein Umfeld, das Sicherheit gibt – und gleichzeitig Motivation. Denn wer in einem verlässlichen Umfeld trainiert, kann sich auf das konzentrieren, was wirklich zählt: die eigene Entwicklung.
Mehr als Training
Rund 85 Kinder und Jugendliche kommen regelmäßig in die Sportschule. Viele von ihnen wachsen in ländlichen Regionen auf, in denen Freizeitangebote begrenzt sind. Hier finden sie einen Raum, der ihnen Möglichkeiten eröffnet: sich auszuprobieren, Ziele zu setzen und Erfolge zu erleben.
Gemeinsam mit etwa 30 Trainerinnen, Trainern und Mitarbeitenden entsteht ein lebendiges Umfeld. Es geht um mehr als sportliche Leistung: Teamgeist, Durchhaltevermögen und gegenseitiger Respekt prägen den Alltag.
Die Sportschule hat dabei auch über die Region hinaus Bedeutung. Wettkämpfe ziehen Gäste an, Talente entwickeln sich weiter – und tragen den Namen ihrer Heimat nach außen.
Verlässlichkeit für die Zukunft
Indem notwendige Reparaturen umgesetzt werden, bleibt der Sportpalast ein stabiler Anker im Leben der jungen Menschen. Schäden werden nicht nur behoben, sondern zukünftigen Problemen wird vorgebeugt. So kann das Gebäude langfristig genutzt werden – als Trainingsort, Treffpunkt und Bühne für sportliche Erfolge.
Für die Jugendlichen bedeutet das vor allem eines: Sie können bleiben. Sie können weitertrainieren. Und sie können darauf vertrauen, dass dieser Ort auch morgen noch für sie da ist.
Unsere Aktivitäten im Überblick
- Dachreparatur: Instandsetzung eines undichten Dachabschnitts im rechten Flügel für rund 85 junge Sportlerinnen und Sportler
- Umkleideräume: Sanierung stark genutzter Räume im Erdgeschoss für etwa 85 Sporttreibende und 30 Mitarbeitende
- Innenräume: Renovierung von 2 beschädigten Räumen im Obergeschoss zur vollständigen Wiedernutzung
- Bauorganisation: Beauftragung lokaler Fachunternehmen für die Umsetzung aller Arbeiten
- Qualitätssicherung: Laufende Bauaufsicht bis zur geprüften Fertigstellung aller Maßnahmen
- Nachhaltigkeit: Schutz der gesamten Gebäudestruktur vor weiteren Feuchtigkeitsschäden


