Was wir bisher erreicht haben
In der ersten Projektphase konnten wir bereits 28 Schulen erreichen – drei mehr als ursprünglich geplant. Über 9.800 Kinder und mehr als 150 Lehrkräfte profitieren nun von sicherem Trinkwasser, funktionierenden Toiletten und neuen Lernimpulsen zu Hygiene und Ernährung. Dazu wurden Brunnen gebohrt oder repariert, Sanitäranlagen (inklusive Waschmöglichkeiten für Mädchen) errichtet und Schulgärten angelegt.
Auf Erfolgen aufbauen und Wirkung ausweiten
Die Chauluti-Grundschule hat bereits in der ersten Projektphase auf eigenen Gemüseanbau gesetzt. Da das Wasser unter körperlicher Anstrengung aus dem Brunnen geholt werden musste, gab es allerdings noch Schwierigkeiten bei der Bewässerung. Durch die Installation eines solarbetriebenen Bohrlochs hat sich diese Situation gebessert: „Die verbesserte Wasseranlage hat der Schule wirklich geholfen, den Schulgarten trotz der schweren Dürre in der letzten Anbausaison zu erhalten und zu bereichern“, erzählt der Lehrer Herr Miyombo glücklich. Ein Beispiel dafür, wie wir das Projekt auf Grundlage unserer bisherigen Erfahrungen gezielt weiterentwickeln und wie vielfältig der einfache Zugang zu sauberem Trinkwasser wirkt.
So bilden auch Hygiene und Chancengleichheit weiterhin entscheidende Faktoren unseres Projekts. Neue Sanitärbereiche werden hygienisch, geschlechtergetrennt und barrierefrei gestaltet. Waschmöglichkeiten für Mädchen sollen dabei geschützte Rückzugsräume schaffen und zu mehr Gleichberechtigung und Teilhabe im Schulalltag beitragen. Zudem fördert die Versorgung der Schulen mit grundlegenden Hygieneartikeln im Zusammenspiel mit Aufklärungskampagnen ein Bewusstsein für Verhaltensänderungen. Die bestehenden WASH-Clubs (WASH = Wasser, Sanitärversorgung und Hygiene) werden weiter geschult, um Kinder und Lehrkräfte bei der Weitergabe ihrer Kenntnisse zu stärken.
Schule und Gemeinschaft wirken zusammen – für nachhaltige Veränderung
Dieses Vorhaben zeigt bereits Wirkung, wie der Lehrer Herr Simandi erklärt: „Unser WASH-Club hat sogar Dörfer in der Umgebung erreicht – unsere Schülerinnen und Schüler geben ihr Wissen weiter.“ Zahlreiche Freiwillige führen Hygieneaktionen zu Abfallentsorgung oder sicherer Toilettennutzung durch – doch sind es vor allem die Kinder, die Verantwortung übernehmen und ihre Familien und Nachbarschaften aktiv aufklären.
Der Wandel, den unser Projekt anstößt, wirkt in diesem Sinne weit über die Klassenzimmer hinaus. Wenn Schule und Gemeinschaft Hand in Hand arbeiten, entsteht mehr als nur Zugang zu Wasser oder Toiletten: Es entsteht ein neues Bewusstsein für Gesundheit, Umwelt und Miteinander.
Ihre Unterstützung wirkt
Mit Ihrem Beitrag ermöglichen Sie Kindern in Sambia nicht nur sauberes Wasser, sondern auch Gesundheit, Bildung und Zukunftsperspektiven.
Jetzt spenden für starke Kinder in Sambia
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.
Partnerorganisation: NACRO Sambia (New Apostolic Church Relief Organisation)
Unsere Aktivitäten im Überblick:
- Wasserversorgung: Bohrung von 11 neue Bohrlöcher, davon 9 mit solarbetriebener Pumpe sowie die Instandsetzung von 14 bestehenden Anlagen sichern eine verlässliche Versorgung mit sauberem Wasser.
- Sanitäranlagen: Bau von 50 Doppeltoiletten für Schülerinnen und Schüler, davon 25 für Mädchen und 50 Einzeltoiletten für Lehrkräfte sowie zusätzliche wassergeführte Anlagen im Aufbau.
- Hygiene im Alltag: Handwaschmöglichkeiten an allen 28 Schulen und Bereitstellung wichtiger Hygieneartikel (z.B. Seife, Menstruationsartikel), stärken Gesundheit und Wohlbefinden von 9.800 Kindern und 150 Lehrkräften.
- Lokales Wissen: 100 lokale Einwohner:innen werden in der Wartung und Reparatur der Pumpenmechanik geschult, sodass die Wasseranlagen langfristig zuverlässig funktionieren.
- Engagement vor Ort: 28 WASH-Clubs und Aufklärungskampagnen in Schulen und Gemeinden fördern Hygiene und Eigenverantwortung.
- Saatgut für Schulgärten: Aufbau von 28 Schulgärten, damit Schülerinnen und Schüler frisches Gemüse anbauen und in die Mittagsverpflegung einbringen können.
- Ziel bis 2026: Ausstattung von mindestens 25 Schulen mit einer vollständig funktionalen, nachhaltigen und lokal getragenen Wasser-, Sanitär- und Garteninfrastruktur





