• Drei Schülerinnen an der Ganda Schule
  • Schüler:innen und Lehrkräfte an der Ganda Schule im Süden Sambias, an der Erweiterungsklassenzimmer geplant sind.
  • Schüler:innen und Eltern der Matenda-Schule, an der Erweiterungsklassenzimmer geplant sind.
  • Beispielstühle und -tische für die geplanten Klassenräume. Fotos aus dem Projekt an der Makapaela School
  • An dieser Stelle wird einer der drei Schulgärten entstehen
  • Das fertiggestelltes Schulgebäude der Matenda-Schule im Norden Sambias, an der Erweiterungsklassenzimmer geplant sind
  • Das bestehende Schulgebäude in Makapaela im Westen Sambias soll um weitere Klassenzimmer erweitert werden

Sambia: Schulen statt Kilometer

Bildung

Stellen Sie sich vor, Sie sind ein Kind voller Wissensdurst, doch Ihre Schule liegt stundenlange Fußmärsche entfernt. Für tausende Kinder in ländlichen Regionen Sambias ist dies keine Geschichte, sondern herausfordernder Alltag, den Kinder und Jugendlich trotz der Belastung auf sich nehmen, geleitet von dem Wunsch ihr Leben selbstbestimmt gestalten zu können.

Die Lage vor Ort

Laut dem Education-Statistics Bulletin (2021) besuchen 13 % der Kinder im Grundschulalter keine Schule. Im Alter von 7–14 Jahren sind es rund 376.000 Mädchen und Jungen, denen die Chance auf Bildung verwehrt bleibt. Besonders Mädchen sind betroffen, da sie oft durch kulturelle und wirtschaftliche Hürden vom Schulbesuch abgehalten werden.

In drei abgelegenen Regionen Sambias – Matenda, Makapaela und Ganda – ist der Zugang zu Bildung besonders schwierig. Viele Kinder mussten bislang stundenlange Fußmärsche auf sich nehmen, da die wenigen vorhandenen Schulen überfüllt und in der Regenzeit oft gar nicht erreichbar waren.

Gemeinsam mit unserer Partnerorganisation NACRO (New Apostolic Church Relief Operation) konnten wir hier bereits drei neue Schulen bauen – ein erster großer Schritt, damit Kinder vor Ort eine Chance auf Bildung haben. Doch der Bedarf ist enorm: In den drei Regionen leben über 14.000 Kinder, fast die Hälfte der Bevölkerung ist jünger als 15 Jahre.

Das möchten wir bis 2028 erreichen

Seit 2017 engagieren wir uns mit mehreren Projekten für den Ausbau der Schulinfrastruktur in Matenda und Makapaela, seit 2019 auch in Ganda. In den ländlichen Regionen sind die bestehenden Schulen häufig zu klein und überfüllt, sodass viele Kinder lange Wege zur nächsten Bildungseinrichtung auf sich nehmen müssen.Um dem entgegenzuwirken, haben wir in den vergangenen Jahren bereits Klassenzimmer, Lehrerunterkünfte und Sanitäranlagen errichtet. Doch trotz dieser Fortschritte stoßen die Schulen inzwischen erneut an ihre Kapazitätsgrenzen.

Damit die Schulen künftig Unterricht von der Vorschule bis zur letzten Klasse der Sekundarstufe anbieten können, werden zusätzliche Klassenzimmer gebaut. Ebenso wichtig sind Unterkünfte für Lehrerinnen und Lehrer: Nur so kann der Staat ausreichend Lehrkräfte entsenden und deren Gehälter finanzieren.

So schaffen wir gemeinsam die Grundlage dafür, dass Kinder in Matenda (Luapula Provinz im Norden Sambias) , Makapaela (West-Provinz), und Ganda (Süd-Provinz) nicht mehr unter Bäumen oder in provisorischen Hütten lernen müssen – sondern in sicheren Klassenzimmern mit qualifizierten Lehrkräften.

Maßnahmen konkret:

  • Erweiterung des Klassenraumangebotes für insgesamt 520 zusätzliche Schüler:innen durch je zwei Klassenräume für den Vorschulunterricht an der Matenda und an der Ganda-Schule sowie je drei Räumen für die weiterführenden Klassen inklusive Schulmobiliar an allen drei Schulen. Somit können die Schulen Unterricht für alle Jahrgangsstufen bis zum Abitur anbieten.
  • Je ein Wohngebäude mit je drei Schlafzimmern für das Lehrpersonal pro Schule, um qualifizierte Lehrkräfte zu gewinnen und zu halten, die der Staat zur Verfügung stellt.
  • Einrichtung von Schulgärten zu je 1 ha, anhand derer die Kinder etwas über nachhaltigen Anbau und vor allem auch Gemüseanbau lernen können. Die Erträge werden für die Schulspeisung genutzt und verkauft, sodass die Schulen Einnahmen haben, um Wartungsarbeiten für die Wasser- und Sanitärinfrastruktur erwirtschaften.
  • Verbesserung der Hygiene durch die Ausgabe von Hygiene-Kits und Schulungen. Diese bestehen vor allem aus Seife, Handdesinfektion und Damenbinden.

Wer profitiert?

  • 2.000 Menschen. Das sind 520 neue Schüler:innen ihre Eltern und Lehrkräfte sowie die Folgegenerationen.
  • Lokale Behörden, Gemeindevertreter und relevante Arbeiterinnen und Arbeiter, die den Bildungssektor unterstützen.

Deshalb zähl Ihre Unterstützung!

Dieses Projekt ist mehr als Beton und Ziegel – es steht für Hoffnung, Chancen und Würde.
Mit Ihrer Hilfe können wir dem Ziel, dass kein Kind in Sambias ländlichen Gebieten wegen weiter Entfernungen oder fehlender oder schlechter Ausstattung von Bildung ausgeschlossen wird, ein Stück näherkommen.

Bildung bedeutet weit mehr als Lesen, Schreiben und Rechnen – sie durchbricht Armutskreisläufe und eröffnet Kindern neue Lebensperspektiven. Ohne eine angemessene Infrastruktur riskieren Kinder, insbesondere Mädchen, die Schule frühzeitig abzubrechen, in Kinderarbeit zu geraten oder viel zu früh zu heiraten.

Mit verbesserten Schulgebäuden tragen wir dazu bei, dass

  • alle Kinder faire Bildungschancen haben.
  • bis ins Jahr 2030 Analphabetismus abgeschafft ist – gemäß Sambias „Vision 2030“.
  • der Schulweg für 75 % der Kinder auf weniger als 5 km verkürzt ist.
  • sichere und würdige Arbeits- und Wohnräume für Lehrkräfte geschaffen sind (leider ist der Beruf in vielen Ländern noch wenig anerkannt).
  • die lokale Wirtschaft gestärkt ist – durch Bauaufträge und landwirtschaftliche Initiativen.

Spenden Sie jetzt– Ihre Unterstützung heute öffnet morgen die Türen zu neuen Klassenzimmern!

Partnerorganisation: NACRO Sambia (New Apostolic Church Relief Organization)

Unsere Aktivitäten im Überblick

  • 13 neue Klassenzimmer: Bau von 9 Räumen für höhere Klassen und 4 Räumen für die frühkindliche Förderung.
  • 3 neue Lehrerunterkünfte: Schaffung von Wohnraum, damit qualifizierte Lehrkräfte langfristig bleiben können.
  • 180 neue Schultische: Ausstattung aller neuen Räume mit robustem und kindgerechtem Schultischen mit insgesamt 360 Sitzplätzen.
  • Hygienekampagnen: Aufklärung zu Wasser, Sanitär und Gesundheit – ergänzt durch passende Hygienesets inkl. Periodenprodukten für Mädchen.
  • 3 neue Schulgärten: Förderung des Gemüseanbaus an allen drei Schulen zur Stärkung der Ernährungssicherheit und des Schulbetriebs.
Spendenstichwort:
Schulen statt Kilometer

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Mit einem Beitrag von 1.000 € finanzieren Sie anteilig den Bau eines Klassenzimmers.

Mit € 300 stellen Sie das Saatgut für einen Schulgarten bereit oder 12 Hygiene-Kits bestehend aus Seifen, Desinfektionsmittel sowie Binden für die Mädchen.

Mit einer Spende von € 60 ermöglichen Sie die Anschaffung von einem Schultisch mit zwei Sitzplätzen oder vom Gartenwerkzeug für einen Schulgarten.

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