• Kindernothilfe Suedsudan
    2017: Schulkinder und ihre Familien erhalten Nahrungsmittelpakete
  • Kindernothilfe Südsudan
    Schüler der Vorschule
  • Kindernothilfe Suedsudan
    Ältere Schülerinnen helfen bei der Nahrungsmittelverteilung im Mai 2017
  • Kindernothilfe Suedsudan
    Kinder der Vorschule und ihre Familie empfangen Nahrungsmittelpakete

Südsudan: Kindernothilfe (PAT016)

Ernährung

Das Bild des hungernden Kindes mit Träne im Auge und Fliege auf der Stirn ist längst aus den Medien verschwunden. Im Südsudan wird dieses Bild wieder Realität. Millionen Kinder sind vom Hunger bedroht! 6 Millionen Menschen steht akuter Hunger bevor. 7,6 Millionen benötigen humanitäre Hilfe (OCHA). Nahrungsmittelknappheit und horrende Preise lassen Mütter verzweifeln. Sie schaffen es nicht ihre Kinder zu versorgen. Durch eine tägliche Schulspeisung setzt sich NAK-karitativ gegen den Hunger von 805 Kindern ein.

321 Dollar für ein Mittagessen

„Im Südsudan kostet schon ein Bohneneintopf mehr, als ein einfacher Mann im Schnitt am Tag verdient. Das ist so, als müsste ein New Yorker 321 Dollar für ein Mittagessen ausgeben.“, veranschaulicht David Beasly – Direktor des Welternährungsprogramms – die dramatische Situation der Menschen. (DIE ZEIT, Nr. 47 vom 16.11.2017).

Im Südsudan herrscht eine der schlimmsten humanitären Krisen. 1,7 Millionen Kinder, Frauen und Männer stehen am Rande der Hungersnot (OCHA). Die Situation wird immer wieder verstärkt durch die ethnisch begründeten Konflikte. Kinder brauchen da besondere Hilfe! Sie sind am anfälligsten für Krankheiten. Ihre gesundheitliche und geistige Entwicklung ist gefährdet. Sie sind die Zukunft des jungen Staates….

805 Kinder erhalten Hilfe

In den vergangenen Jahren hat NAK-karitativ im Südsudan in den Strukturaufbau investiert. Es begann mit einer Vor- und Grundschule sowie einer Wasseraufbereitungsanlage zur Versorgung der Schule und des Stadtteils mit Wasser. Dann wurde eine medizinische Station errichtet. Der Bau einer weiterführenden Schule wird in 2018 fertiggestellt sein.

805 Kinder besuchen heute diese Schulen. In 2016 und 2017 verteilte NAK-karitativ Nahrungsmittelpakete an die Familien der Kinder. Unregelmäßige Schulspeisungen halfen über die größte Not hinweg. Diese Ad hoc-Hilfen reichen in der aktuellen Situation nicht mehr aus. Viele Familien können sich nicht einmal e i n e Mahlzeit am Tag leisten.

Die Einführung einer täglichen Schulspeisung für die 805 Kinder und 20 Lehrer soll die Familien nun vor der schlimmsten Not bewahren.

Lernen gemeinsam zu leben

Die von NAK-karitativ aufgebauten Schulen sind die einzigen Schulen in Juba, in denen Kinder unabhängig von Religion und ethnischer Zugehörigkeit gemeinsam unterrichtet werden. Gerade jetzt ist diese Maßnahme von besonderer Bedeutung. Die Kinder bekommen nicht nur Wissen vermittelt, sondern lernen ein vorurteilsfreies Zusammenleben mit ihren Mitmenschen. Das ist unser Beitrag hin zu einem konfliktfreien Südsudan. Bildung sehen wir als Schlüssel zu diesem Ziel. Dazu gehört für uns die Bereitstellung der Infrastruktur und die Schaffung der Voraussetzungen damit Lernen gelingen kann (Ernährung und Gesundheitsfürsorge).

Das staatlich garantierte Monatsgehalt eines Lehrers liegt in Juba/Südsudan unter 30 US$ - davon kann kein Lehrer überleben! Das ist mit ein Grund, warum in vielen Schulen nur unzulänglicher Unterricht stattfindet. NAK-karitativ wird die Gehälter aufstocken, damit eine angemessene Versorgung der Lehrkräfte gewährleistet ist.

 

Projektnummer: PAT016 "Kindernothilfe Südsudan"

Kooperationspartner

Das Projekt wird von Aktion Deutschland Hilft (ADH) kofinanziert und von Help-Hilfe zur Selbsthilfe e.V. unterstützt.

Projektnummer: PAT016
Projekt-Kennwort: Kindernothilfe

Downloads

Spenden Sie jetzt für dieses Projekt

  • 1
    Spende
  • 2
    Ihre Daten
  • 3
    Zahlart
  • 4
    Ihre SEPA-Daten
  • 5
    Überblick

Mit 1.000 finanzieren Sie 7 Kindern die Schulspeisung für ein ganzes Jahr.

Mit 500 Euro finanzieren Sie die Schulspeisung von 41 Kindern für einen Monat.

Mit 110 Euro finanzieren Sie das Gehalt von zwei Köchinnen und das benötigte Feuerholz für einen Monat.

Mit 12 Euro finanzieren Sie die Schulspeisung eines Kindes für einen Monat.

DZI-Siegel

Ihre Spende kommt an!

NAK-karitativ e.V. trägt seit 2005 das Spendensiegel des DZI (Deutsches Zentralinstitut für soziale Fragen). Dieses Siegel bescheinigt den transparenten und verantwortungsvollen Umgang mit Spendenmitteln.

News zu diesem Projekt


ÄHNLICHE PROJEKTE

Schulgeld ist in vielen Ländern Afrikas obligatorisch. Bildungsangebote sind in Sambia bis zur Oberschule gebührenfrei, Kosten fallen für Schulmaterialien und Schuluniformen an. In der…
weiterlesen
Gemeinsam mit ca. 100 Jugendlichen und 30 Bauern in Monte Verde auf der Insel Fogo starten wir mit dem Aufbau eines Gemeinschaftsgartens auf den Kapverden. Die Kapverden sind ein…
weiterlesen
Das ist nicht der neue Sommertanzhit, sondern drückt in São Tomé und Príncipe die Bitte um eine Mitfahrgelegenheit aus. Vor allem auf der 18km langen Fahrt aus der Hauptstadt Sao Tome…
weiterlesen
Burkina Faso, das Land des aufrichtigen Menschen, liegt in der Subsahara-Gegend in Westafrika. Als Binnenstaat ist das Land auf den Fischimport angewiesen, der jedoch aufgrund hoher…
weiterlesen
Viele Bauern in Simbabwe stehen vor großen Herausforderungen. Die politische und wirtschaftliche Lage im Land ist fragil und sehr unbeständig. An den Bankautomaten können am Tag nicht…
weiterlesen
Die Provinz Machakos liegt relativ zentral in Kenia und befindet sich noch im Einzugsbereich seiner Hauptstadt Nairobi. Hier leben viele Kleinbauern, die jahrelang von ihren Einkünften…
weiterlesen
Die Provinzen Marsabit Süd und Marsabit Central im Norden Kenias sind von eher größeren Trockenperioden gezeichnet, weswegen sich die Bauern Jahr für Jahr um ihre Erzeugnisse sorgen…
weiterlesen
Im Distrikt Rumphi im Norden Malawis führen die ansässigen Kleinbauern ein hartes Leben: Aufgrund überholter oder nicht vorhandener Bewässerungsanlagen bleiben die notwendigen…
weiterlesen
Kleinbauern in Sambia stehen vor einer Vielzahl von Problemen. Eines der Größten ist die kontinuierliche Bedrohung von Hunger und Armut resultierend aus ihren sehr limitierten…
weiterlesen
Landwirtschaft ist einer der größten Wirtschaftssektoren in Sambia, nicht in Bezug auf die erzielten Gewinne, die nur 4,8 Prozent betragen, sondern hinsichtlich der Arbeitsplätze. Grund…
weiterlesen
Wasser aus dem Hahn trinken – in Kenia meist nicht denkbar. Das vorgefundene Wasser vor Ort ist verschmutzt und krankheitserregend. Durchfallerkrankungen sind oft die Konsequenz. Alle 2…
weiterlesen
Mal eben zur Bank gehen und Geld holen und für Investitionen Kredite beantragen – für uns Normalität aber in Sambia nicht denkbar.
weiterlesen
Stetiges Umherwandern auf der Suche nach Weidegründen für das Vieh, das ist der Lebensstil von Nomaden. Diese Art zu leben liegt nicht in ihrem Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit,…
weiterlesen
Das Bild des hungernden Kindes mit Träne im Auge und Fliege auf der Stirn ist längst aus den Medien verschwunden. Im Südsudan wird dieses Bild wieder Realität. Millionen Kinder sind vom…
weiterlesen
Die Bevölkerungsstruktur in Burkina Faso zeichnet sich durch einen hohen Anteil junger Menschen aus. Wie in vielen Entwicklungsländern stehen die Heranwachsenden vor der Herausforderung…
weiterlesen
Ein Zinssatz von 40-60 Prozent für Kredite. Mit diesen Wucherpreisen werden Bauern und Kleinhänd-ler in Malawi konfrontiert. Landwirtschaftliche Aktivitäten können ohne die finanzielle…
weiterlesen
Subsistenzlandwirtschaft ist in ruralen Regionen von Burkina Faso noch immer Haupteinkommens-quelle. Die Abhängigkeit von der Regenzeit erschwert den Kleinfarmern eine kontinuierliche…
weiterlesen
Subsistenzwirtschaft in Entwicklungsländern ist ein hartes Geschäft. Die Bedingungen in ländlichen Regionen lassen eine Ernährungs- und Existenzsicherung für Kleinfarmerfamilien kaum…
weiterlesen
Die Hauptstädte der Balkanstaaten wirken fortschrittlich. Zu sehen sind moderne Hochhäuser, Menschen, die in Cafés und Restaurants sitzen, große Supermärkte, zahlreiche Banken und…
weiterlesen
Der Verkauf von Milch könnte für Milchviehhalter in der Sahelzone ein lukratives Geschäft sein, doch fehlt es an Kühl- und Transportmöglichkeiten in den ländlichen Gebieten. Während das…
weiterlesen
Die Marktstände in Niamey, der Hauptstadt des Niger, quellen über von Keksen, Milchpulver und Grießmischungen. Allesamt importierte Nahrungsmittel. Gleichzeitig haben lokale Kleinbauern…
weiterlesen
Paramaribo, die Hauptstadt Surinams, leidet unter eine Überbevölkerung. Mittellose Menschen werden an den Rand der Stadt gedrängt. Notdürftig errichten sie sich kleine Hütten und leben…
weiterlesen
Immer wieder kommt es in der armenischen Region Tawusch zu kriegerischen Auseinandersetzun-gen und Angriffen von Scharfschützen. Tawusch befindet sich im Nordosten Armeniens an der…
weiterlesen
Kleinfarmerfamilien sind besonders stark von Armut und Ernährungsengpässen betroffen. Der anhaltende Hunger kostet jährlich 2,5 Millionen Kindern das Leben. Ihnen fehlen notwendige…
weiterlesen