Nairobi (Kenia) Die Auswirkungen der Corona-Pandemie halten die Welt in Atem. Während die Länder im globalen Norden mit enormem Aufwand versuchen die Folgen für Gesundheit und Wirtschaft in den Griff zu bekommen, sieht es auf dem afrikanischen Kontinent weit dramatischer aus. Viele Regionen befanden sich bereits in Vor-Corona-Zeiten im Krisenmodus: Trockenheit, Überschwemmungen – zum Teil bedingt durch Klimaveränderungen –, zuletzt die Heuschreckenplage, politische Verwerfungen, kriegerische Konflikte u.v.m.
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In Sambia unterstützt NAK-karitativ seit 2014 den Aufbau der Henwood Chibombo Farm, die die Grundlage für das landwirtschaftliche Trainingszentrum „Chabota“ (Projekt 2014-011 „Ausbildungs-zentrum Sambia“) bildet. Das Chabota Trainingszentrum bietet jungen Menschen, die aufgrund ihrer familiären Situation ein Leben auf der Straße führen mussten, eine Chance auf eine zertifizierte, landwirtschaftliche Ausbildung.
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In der Connaught Church, im Township Elsiesrivier/Kapstadt, besuchte zuletzt einer unserer Projektkoordinatoren das Projekt „Skills Unlimited“, ein Folgeprojekt, welches wir zusammen mit unserem lokalen Partner vor Ort, der Masakhe Hilfsorganisation, seit Februar 2019 durchführen. In dem Projekt erhalten ehemalige Drogenabhängige, Schulverweigerer und Arbeitslose die Chance, sich beruflich neu zu orientieren und einen Hauptschulabschluss zu erwerben, um dann wieder in das Erwerbsleben einsteigen zu können.
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„De witte Bletz“, so nennt man das Ergebnis aus der zweiten Traubenpressung. Der Genuss „haut rein“ wie ein weißer Blitz. Seit eh und je erhielten die Arbeiter auf den Weinfarmen rund um Kapstadt ihren Lohn teilweise in diesen Naturalien bezahlt. Die Wirkungen: schleichende Alkholabhängigkeit mit Auswirkungen bis in die nachfolgenden Generationen. Das „fetal alcohol syndrom“ zeigt sich bei vielen Kindern: Hyperaktivität, ein kreischendes Sprechen und eine gewölbte Stirn. Es ist nachvollziehbar, dass diese Kinder heftige Probleme in der Schule haben. Gemeinsam mit unserem Partner MASAKHE haben wir für die Kinder Einrichtungen ins Leben gerufen, die sogenannten "safe spaces", in denen die Kinder eine nachschulische Betreuung und Förderung in den Fächern Mathe, Englisch und Biologie erhalten.
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Gemeinsam mit ca. 100 Jugendlichen und 30 Bauern in Monte Verde auf der Insel Fogo starten wir mit dem Aufbau eines Gemeinschaftsgartens auf den Kapverden. Die Kapverden sind ein kleiner afrikanischer Inselstaat. Die Inselgruppe umfasst insgesamt 14 Inseln im Atlantischen Ozean. Neun von ihnen sind bewohnt. Insgesamt leben hier knapp 550.000 Menschen. Die ehemalige portugiesische Kolonie zählt heute zu den wirtschaftlich stabilsten Ländern Afrikas. Trotzdem ist die Armut der Menschen allgegenwärtig. Einkommensmöglichkeiten bietet meist nur der Tourismus. Die Arbeitslosenquote liegt bei 20%. Der Stundenlohn liegt bei ca. 6,50 EURO. 30% der Einwohner leben unterhalb des Existenzminimums. Der landwirtschaftliche Anbau und die Erwirtschaftung eines zusätzlichen Einkommens sind aufgrund der kargen Umgebung schwierig. In Teilen der Inseln besteht oftmals kein Zugang zu tief liegenden Wasserquellen, die nur durch aufwendige Bohrungen erreicht werden können. Meerwasserentsalzungsanlagen sind nicht flächendeckend vorhanden. Zunehmende Dürreperioden mit hohen Temperaturen erschweren die Weidewirtschaft und den Aufbau eines nachhaltigen Nährstoffkreislaufs zur Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit. NAK-karitativ schafft mit der Bohrung eines Brunnens mit einer Tiefe von beinahe 200 Metern weitere Einkommensmöglichkeiten. Denn nun kann ganzjährig in den Gemüsegärten Wasser geschöpft und genutzt werden.
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In Mchinji, einer kleinen Stadt auf rund 1360m Höhe in der Zentralregion von Malawi, leben rund 20.000 Einwohner dicht an der Grenze zu Sambia. Infrastruktur und Verkehrssysteme gibt es kaum. Malawi gehört zu den ärmsten und am wenigsten entwickelten Regionen der Welt. Die Armut trifft vor allem die Menschen auf dem Land. Unterernährung ist weit verbreitet. Dürreperioden sowie Überflutungen führen immer wieder zu Nahrungsmittelknappheit. Große Probleme stellen zudem die fehlende Sanitärinfrastruktur und Trinkwasserversorgung dar. NAK-karitativ schafft mit dem Bau von Brunnen und Sanitäreinrichtungen verbesserte hygienische Bedingungen für die dort lebende Bevölkerung.
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Seit Februar 2019 gibt es ein Folgeprojekt zu dem Drogenpräventions -und Entzugsprojekt Coming Clean, genannt „Masakhe“. Übersetzt aus Isixhosa, eine der elf Sprachen Südafrikas, bedeutet es in etwa so viel wie „lasst uns aufbauen“. Der lokale Partner von NAK-karitativ in der Kap Region Südafrikas startete das neue Programm mit Namen „Skills Unlimited“. Wie der Name unschwer vermuten lässt, handelt es sich hier um ein Berufsbildungsprojekt bzw. Berufsfindungsprojekt. Jugendliche, die einen Drogenentzug hinter sich haben oder aus anderen Gründen eine Schul- oder Berufsausbildung abbrechen mussten, werden in dem Schulungszentrum in der Kirche Connaught in dem Township Elsies Revier in verschiedenen Berufszweigen ausgebildet. Danach können sie sich selbständig machen bzw. können eine Anstellung suchen.
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NAK-karitativ bietet jungen Menschen über das Freiwilligenprogramm weltwärts jedes Jahr die Möglichkeit sich im Rahmen eines Freiwilligendienstes zu engagieren.
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Das Dorf Matani liegt – schwer zugänglich – mehrere Autostunden von der Hauptstadt Tiflis entfernt im Nordosten Georgiens. Sauberes Trinkwasser den gesamten Tag zu nutzen, ist für die meisten Bewohner des Dorfes ein Luxus. Von den circa 2.200 Familien des Dorfes verfügen mehr als die Hälfte nicht oder nur unzureichend über fließendes und sauberes Wasser. Funktionierende Wasserleitsysteme gibt es nur in den Städten Georgiens, nicht aber in den abgelegenen Dörfern. Für die Rehabilitierung von Wasserleitsystemen stellt die Weltbank zwar Mittel zur Verfügung. das geschieht jedoch nur in den Städten Georgiens, nicht aber in den Dörfern.
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Laut dem Schuldneratlas sind im Jahr 2017 6,9 Millionen Deutsche überschuldet gewesen. Bei einem Zehntel der Erwachsenen sind dementsprechend die Gesamtausgaben dauerhaft höher als die Einnahmen. Ein Verbraucher gilt laut Creditreform als überschuldet, wenn seine zu leistenden Gesamtausgaben höher sind als seine Einnahmen und er über einen längeren Zeitraum seinen Zahlungsverpflichtungen mit „hoher Wahrscheinlichkeit“ nicht nachkommen kann. In Deutschland sind dies 7,61 Prozent der Frauen und 12,59 Prozent der Männer. Trotz einer positiven Wirtschaftslage, gibt es zunehmend geringfügige und befristete Beschäftigungsverhältnisse, was in der Regel viele Menschen in eine prekäre finanzielle Lage bringt. Im Verbund mit steigenden Miet- sowie Strom- und Energiekosten, kommen viele Menschen an den Rand der Armutsgrenze.
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